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Gladbacher hüpfen vor Freude – Frankfurt sucht Effektivität

Mönchengladbach – Die Borussia-Profis freuten sich wie kleine Kinder. Gemeinsam mit Gladbach-Maskottchen Jünter hüpften sie nach dem 3:1 (0:0) gegen Eintracht Frankfurt vor ihren Anhängern.

Zwei standen im Euphorie-Fokus: Alassane Pléa und Christoph Kramer: der französische 23-Millionen-Einkauf wegen seines herausragenden Heim-Premierentreffers zum 1:0 in der 56. Minute, der ehemalige deutsche Weltmeister wegen seiner Rückkehr in die Startformation.

«Es hat viel Spaß gemacht, vor unserer Fan-Kurve zu jubeln und mit den Fans das Tor zu feiern», kommentierte der 25-jährige Pléa seine Vorstellung und die der gesamten Hecking-Elf, für die außerdem Thorgan Hazard (65.) und Nico Elvedi (85.) erfolgreich waren. Fünf Bundesligaspiele, drei Tore – der aus Nizza an den Niederrhein gewechselte Pléa zahlt die Investition eindrucksvoll zurück.

Und Kramer? Der 27-Jährige grinste, als er erklärte, wie er die vorherigen fünf Pflichtpartien und lediglich 18 Einsatzminuten denn so empfand. «Das Draußensitzen hat sich weniger schlimm angefühlt, als es berichtet wurde», sagte Kramer gelassen. Das Thema solle man nicht überbewerten, wenngleich er nach Wochen des Bank-Drückens bekundete: «Natürlich spiele ich am liebsten.» Am Mittwoch ließ Chefcoach Dieter Hecking das zu und lobte seinen Mittelfeldmann: «Wir wissen alle, was wir an Chris haben. Das ist ein Vollprofi. Er hat so gespielt, als wenn er nie raus gewesen wäre.»

Kramer stabilisierte – und mit ihm als mögliche Dauerlösung sollte es machbar sein, dass der fünfmalige deutsche Meister auch als Gast wieder einmal gewinnt. Letztmals siegte die Borussia auswärts am 24. Februar bei Hannover 96 (1:0) – durch ein Kramer-Tor. «Jetzt wollen wir das auch mal wieder schaffen», blickte der gegen Pokalsieger Frankfurt mit zwei Treffer-Vorlagen überzeugende Florian Neuhaus auf den Samstag und die Aufgabe Wolfsburg.

Die Eintracht und Trainer Adi Hütter haben eher ein Heim-Problem: Gegen Bremen (1:2) und Leipzig (1:1) gab es lediglich einen Zähler. «Insgesamt müssen wir effektiver werden und auch wieder ein Heimspiel gewinnen. Wir lassen einfach zu viele Punkte liegen», betonte Sportdirektor Bruno Hübner vor der Begegnung mit Hannover am Sonntag. Das 1:2 durch Kroatiens WM-Zweiten Ante Rebic (74.) in Gladbach war zu wenig. «Wir hatten uns mehr vorgenommen», bemerkte Hütter.

Fotocredits: Marius Becker
(dpa)

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