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Fußball-Sponsoring: Trikotsponsoren und Ausrüster der aktuellen Saison

Artikelgebend ist das Sponsoring im Fußball.

Die Einnahmen aus Trikotsponsoring und Ausrüsterverträgen zählen neben den Fernsehgeldern und den Erlösen aus Ticketverkäufen zu den wichtigsten und größten Einnahmequellen im Profifußball. Da daraus ein riesiger Wettbewerbsnachteil gegenüber der Konkurrenz entstehen würde, kann es sich heutzutage kein professionell geführter Verein mehr erlauben, mit „blanker Brust“ aufzulaufen. Auch die Einnahmen aus Ausrüsterverträgen sind im Laufe der letzten Jahre ständig gestiegen und bilden einen wichtigen Posten im Etat eines jeden Profivereins.

Die Trikotsponsoren der Bundesligisten

Wie nicht anders zu erwarten, ist der FC Bayern der unumstrittene Krösus im Bereich Trikotsponsoring. Die deutsche Telekom zahlt dem Rekordmeister jährlich eine Summe von 30 Millionen Euro. Auf den Plätzen zwei und drei folgen der von VW gesponserte VFL Wolfsburg mit 20 Millionen Euro und der vom russischen Energieriesen Gazprom unterstützte FC Schalke 04 mit 16 Millionen Euro. Vergleichsweise bescheiden wirken dagegen die 7 Millionen Euro, die der Hamburger SV in diesem Bereich erzielt. Trikotsponsor des Bundesligadinos ist seit einigen Jahren die Fluggesellschaft Emirates. Auch die von SAP unterstützte TSG Hoffenheim erhält im Bereich Trikotsponsoring mit 4,5 Millionen Euro eine weitaus kleinere Summe als von vielen angenommen. Schlusslicht im Bereich Trikotsponsoring ist mit erzielten Einnahmen von 1,8 Millionen Euro der FC Augsburg. Trikotsponsor des Vereins ist das Unternehmen Al-Ko.

Die Ausrüster der Bundesligisten

Auch im Bereich der Ausrüsterverträge thront der FC Bayern mit großem Abstand über der nationalen Konkurrenz. Ausrüster Adidas überweist den Münchenern jährlich die gigantische Summe von 20 Millionen Euro. Hauptkonkurrent Puma agiert als Ausrüster von Borussia Dortmund und zahlt den schwarz-gelben dafür jährlich 7,5 Millionen Euro. Die Borussia liegt damit auf Rang zwei im Bereich Ausrüsterverträge. Neben Adidas und Puma sind auch Nike und Kappa als Ausrüster von Bundesligisten aktiv. Auch das relativ junge Unternehmen Jako agiert als Ausrüster von Bundesligateams. Jako hat Ausrüsterverträge mit Hannover 96, Eintracht Frankfurt und dem FC Augsburg abgeschlossen.

Drohendes Ungleichgewicht

Die durch Trikotsponsoring und Ausrüsterverträge erzielten Einnahmen der Bundesligisten sind in den vergangenen Jahren ständig angestiegen. Dies trug dazu bei, dass viele internationale Topstars den Weg in die Bundesliga fanden und deutsche Nationalspieler in der Heimat gehalten werden konnten. Da die Einnahmen der Top Clubs im Vergleich zum Rest des Feldes unverhältnismäßig stark anstiegen, hatte diese Entwicklung aber auch ein wachsendes Leistungsgefälle zur Folge. Es bleibt zu hoffen, dass sich diese Tendenz nicht verstärkt und die weniger gut betuchten Vereine nicht zu sehr ins Hintertreffen geraten.

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Bildquelle: Avanti/Ralf Poller – Fotolia