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Frauen-Bundesliga: Erste Niederlage für den 1. FFC Frankfurt

Die Frauen-Bundesliga ist spannend wie selten zuvor. Der FC Bayern München bezwang vor 1220 Zuschauern im Spitzenspiel den Titelverteidiger 1. FFC Frankfurt mit 1:0 (1:0). Die Bayern sind bei einem Spiel weniger als einziges Team ungeschlagen. Der FCR Duisburg übernahm die Tabellenführung.

1.220 Zuschauer, darunter der „Bomber der Nation“ Gerd Müller, kamen in den Sportpark Aschheim zum Duell der beiden Frauenfußball-Spitzenteams aus München und Frankfurt. Der goldene Treffer von Bianca Rech in der 22. Minute entschied das Spiel, das zwei völlig verschiedene Halbzeiten sah. Der Platzverweis von Bayern-Innenverteidigerin Corinna Paukner kurz nach dem Seitenwechsel wandelte das zuvor überlegene Spiel der Bayern in eine Abwehrschlacht, doch das Bollwerk hielt.

Duisburg spielte den TSV Crailsheim beim 8:0 (4:0) geradezu schwindelig und ist dank 24:7 Toren Erster. Für den neuen Tabellenführer war Alexandra Popp dreimal erfolgreich. Auch Bayern München hat als Dritter 12 Zähler, mit 8:0 aber die schlechteste Tordifferenz des Spitzen-Trios. Crailsheim ist nach dem 0:8 in Duisburg punktloser Tabellen-Letzter.

Auch Aufsteiger USV Jena ist nach dem 0:6 (0:2) beim VfL Wolfsburg noch ohne Punktgewinn. Der Herforder SV unterlag der SG Essen-Schönebeck mit 0:4 (0:2). Der SC Bad Neuenahr setzte sich beim SC Freiburg mit 2:0 (2:0) durch.

Turbine Potsdam siegte beim Angstgegner Hamburger SV mit 3:1 (2:0). Trainer Bernd Schröder freute sich: „3:1 haben wir lange nicht in Hamburg gewonnen. Vor allem die Art und Weise des Sieges lässt uns zuversichtlich den kommenden Aufgaben entgegensehen.“