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Entscheidung über Kind-Antrag zu 50+1 am 5. Februar

Hannover (dpa) – Über den Antrag von Clubchef Martin Kind auf Erteilung einer Ausnahmeregelung zur 50+1-Regel bei Hannover 96 soll am 5. Februar entschieden werden. Das berichtet die «Sport Bild».

Demnach stehe das Thema auf der Präsidiumssitzung der Deutschen Fußball Liga (DFL) an diesem Tag auf der Tagesordnung. Die DFL äußert sich zu dem Verfahren nicht. Eigentlich sollte eine Entscheidung schon im vorigen Jahr fallen.

Die 50+1-Regel besagt, dass Gesellschafter nur in Ausnahmefällen die Mehrheit an einem Proficlub übernehmen dürfen. Eine Ausnahme liegt etwa dann vor, wenn sich ein Gesellschafter mindestens 20 Jahre lang auch in erheblichem finanziellen Maße bei einem Club engagiert hat. Zuletzt hatten Kind-Gegner genau daran indes Zweifel lanciert. Sollte Kinds Antrag abgelehnt werden, will der Unternehmer klagen. Dann könnte die Regelung generell fallen.

Fotocredits: Peter Steffen