EM 2012 - Polen will Strassen sanieren

Autor: Marian

Der polnische Verkehrsminister Jerzy Polaczek will bis zur EM 2012 ein fl�chendeckendes und dichtes Verkehrsnetz in Polen haben. Die Zuschauer sollen schnell und bequem zwischen den Stadien pendeln k�nnen.
Diese Vision hat Jerzy Polaczek in diesen Tagen in Warschau der �ffentlichkeit vorgestellt. Das Projekt beinhaltet 1.000 km neue Autobahnen, fast 3.000 km Schnellstra�en, 2.000 km Landstra�en und noch einmal 1.000 km Ringstra�en rund um die gr��ten Metropolen. Prinzipiell keine schlechte Idee, allerdings ist die Finanzierung noch nicht gekl�rt. Jerzy Polaczek ist der Meinung, dass rund 40 Mrd. � aus Mitteln der Europ�ischen Union zur Teilfinanzierung herangezogen werden kann, w�hrend der Rest (der �berwiegende Teil) durch Steuererh�hungen finanziert werden sollte.

Problematisch d�rfte nicht nur die Finanzierung werden, auch der Mangel qualifizierter Arbeitskr�fte stellt den Stra�enbau in Polen vor gro�e Probleme. Viele Facharbeiter sind aufgrund der schlechten Bezahlung schon nach Deutschland, England und Irland ausgewandert, was den Stra�enbau jetzt schon belastet.
Ein weiteres nicht unerhebliches Problem ist der momentane Ist-Zustand der polnischen Strassen. Bei vielen Strassen ist eine Ausbesserung der Fahrbahn nicht mehr ausreichend, so dass in den meisten F�llen eine komplette Stra�enerneuerung notwendig ist, was wiederum mehr Geld und vor allem auch mehr Zeit in Anspruch nimmt.

Die polnische Regierung hat die Europameisterschaft 2012 und die damit verbundene Infrastrukturplanung und -verbesserung auf eine Priorit�tenliste gesetzt.


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am 13. Juli 2007 um 10:54 Uhr
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