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Die größten Überraschungen der EM-Historie

Die größten Überraschungen der EM-Historie

Der Sieg von Island gegen England führt die Liste der größten Überraschungen in der Geschichte der Fußball-EM an. Doch auch in der Vergangenheit gab es vergleichbare Ereignisse.

2004 – Otto Rehhagel wird mit Griechenland Europameister

Island steht im Viertelfinale der EM 2016, Griechenland aber wurde als absoluter Außenseiter 2004 Europameister. Bereits die Vorrunde hatte es in sich, doch ein sensationeller Sieg gegen Portugal ebnete den Weg ins Viertelfinale. Die Griechen besiegten Frankreich, im Halbfinale Tschechien und im Endspiel erneut Gastgeber Portugal mit seinen Stars Christiano Ronaldo und Luís Figo, wieder mit 1:0.

1992 – der Krieg in Jugoslawien als Basis für Europameister Dänemark

Jugoslawien war für die EM 1992 qualifiziert, nicht aber Dänemark. Aufgrund des Krieges auf dem Balkan wurde Jugoslawien von der EM ausgeschlossen und die Dänen nahmen ihren Platz ein. Ohne Vorbereitung, erst zehn Tage vor Turnierbeginn erfuhren die Dänen von ihrer Teilnahme, gewannen schließlich das Endspiel gegen den amtierenden Weltmeister und hohen Favoriten Deutschland mit 2:0.

1967 – Deutschland scheitert gegen Albanien in der Qualifikation

Albanien und Jugoslawien galt es in der Qualifikationsrunde für die EM 1968 in Italien hinter sich zu lassen, und alles sah am 17. Dezember 1967 danach aus, als würde die deutsche Nationalmannschaft dieses Ziel erreichen. Sicherlich waren die Platzverhältnisse in Tirana alles andere als ideal; dass den hoch favorisierten Deutschen dennoch nicht ein einziges Tor gelang und sie damit die EM-Teilnahme verpassten, ist als „Schmach von Tirana“ in die Fußball-Annalen eingegangen.

1972 – Deutschland gewinnt im Viertelfinale in London gegen England

Am 29. April 1972 besiegte Deutschland England im Wembley Stadion mit 3:1. Der Sieg gilt als Geburtsstunde der legendären Europameisterschaftself, die am 18. Juni in Belgien mit 3:0 gegen die Sowjetunion den Titel holte.

Nie war es vorher einer deutschen Mannschaft gelungen, im Mutterland des Fußballs zu gewinnen, auch die Endspielniederlage von 1966 mit dem umstrittenen Wembley-Tor war noch präsent.

1988 – Irland besiegt England

Weder Irland noch England konnten 1988 die Gruppenphase der EM in Deutschland überstehen, aber die Niederlage gegen Irland war für England besonders demütigend. Die Iren wurden zu Hause begeistert gefeiert.


Bildquelle: Fotolia, 10016860, Fotoimpressionen