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Deutschland vs. England 1:2 – verdiente Pleite für schwaches DFB-Team

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Im letzten Länderspiel des Jahres kassierte die deutsche Nationalmannschaft eine verdiente 1:2-Niederlage gegen England. Die Löw-Elf konnte lediglich in der Schlussphase einigermaßen überzeugen, blieb aber ansonsten über weite Strecke äußerst harmlos. Dabei verhinderte Debütant Tim Wiese im zweiten Durchgang eine höhere Schlappe.

Im Berliner Olympiastadion sahen die Zuschauer vor allem im ersten Durchgang eine pomadig aufspielende DFB-Elf, die nicht eine gefährliche Torchance zustande brachte. Die Engländer, die auf acht Stammspieler (u.a. Rooney, Lampard, Gerrard, Ferdiand, Beckham) verzichten mussten und eine B-Elf aufboten, blieben ebenfalls lange harmlos, gingen aber nach einer Standardsituation in Führung. Nach einer Ecke (24.) unterlief Keeper Rene Adler in Bedrängnis den Ball. Matthew Upson reagierte am schnellste und bugsierte die Kugel über die Linie. In der Folge viel Leerlauf in Kombination mit Fehlpässen.

Zur Halbzeit brachte Löw mit Patrick Helmes, Marko Marin und Tim Wiese drei neue Spieler. Doch die deutsche Elf tat sich gegen die gut stehende englische Abwehr schwer und fand kein probates Mittel.

Nach einem kapitalen Fehler von John Terry und Torwart Scott Carson erzielte Helmes (63.) dann doch noch den schmeichelhaften Ausgleich. Wer jetzt endlich auf Besserung im deutschen Spiel hoffte, sah sich getäuscht. Die „Three Lions“ waren dem zweiten Treffer jederzeit näher als der Gastgeber.

Zwar konnte Wiese die erneute Führung der Engländer dreimal (71./72./80.) verhindern, doch in der 84. Minute war auch der Bremer machtlos. Nach einem Freistoß setzte sich Terry gegen Heiko Westermann durch und köpfte zum verdienten 2:1 für die Briten ein.

„Wir haben einen schlechten Tag erwischt und verdient verloren. England war besser“, fasste Bundestrainer Löw die Partie zusammen. Lediglich Helmes konnte sich für einen Platz in der Startelf empfehlen, da Mitkonkurrent Mario Gomez eine desolate Vorstellung bot.

Die Engländer, bei denen die Handschrift ihres italienischen Trainers Fabio Capello, vor allem in der Defensive, deutlich zu merken ist, bleiben somit auch im achten Duell gegen Deutschland in Berlin ungeschlagen.