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Deutschland gegen Spanien – das Finale der EM 2008 steht fest

Unser Gegner für das Finale am Sonntag in Wien heißt Spanien. Die Spieler von Trainer Luis Aragonés bezwangen die Russen klar mit 3:0. Vom russische Angriff war dabei über 90 Minuten kaum etwas zu sehen, ihr Superstar Arshavin wurde gekonnt durch den Spanier Senna außer Gefecht gesetzt.

Bereits in der Gruppenphase waren die Spanier die Sieger – damals trafen sie in ihrem ersten Gruppenspiel auf die Russen, die sie in Innsbruck mit 4:1 abfertigten. David Villa traf bei diesem Spiel gleich dreimal ins gegnerische Tor; heute wurde er bereits nach 34 Minuten aufgrund einer Verletzung durch den jungen Fabregas ersetzt. Wie schwer die Verletzung ist, die er sich vermutlich nach einem Freistoß zuzog, ist momentan noch unklar.

Die Partie begann mit einigen guten Gelegenheiten für die Spanier – so wie in der fünften Minute, in der Villa einen klugen Pass auf Torres spielte, der sich zweimal um die eigene Achse drehte, um dann doch knapp am russischen Torhüter Akinfeev zu scheitern. Auch in der Folgezeit hatten die Spanier immer wieder Chancen, während die russische Nationalmannschaft erst nach einer Viertelstunde durch Roman Pavlyuchenko zu ihrer ersten Möglichkeit kamen – doch der Freistoß ging knapp übers Tor. Eben dieser Pavlyuchenko war es auch, der nach 30 Minuten die nächste und eigentlich letzte zwingende Chance der Russen hatte. Doch Casillas lenkte den Schuss mit den Fingerspitzen weg vom Tor.

In der zweiten Halbzeit wurde das Übergewicht der Spanier von Minute zu Minute größer. Folgerichtig erzielte Xavi Hernandez in der 50. Minute nach einem schönen Spielzug das erste Tor der Spanier. In der 69. Minute dann ein Doppelwechsel der spanischen Mannschaft, bei dem Güiza für den bemühten, aber erfolglosen Torres kam. Ein guter Wechsel, wie sich vier Minuten später zeigte: eben dieser Güiza war es, der das 2:0 der Spanier erzielte. Den Schlusspunkt setzte dann David Silva in der 82. Minute.

Mit dieser Niederlage steht fest, dass Trainer Guus Hiddink es wieder nicht schafft, über das Halbfinale hinaus zu kommen – bereits 2002 scheiterte er mit Südkorea im Halbfinale, damals gegen Deutschland.

Und so schließt sich der Kreis, wenn es am Sonntag in Wien heißt: Deutschland – Spanien. Das Finale der EM 2008.