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Der neue Capitano – Darum ist Schweinsteiger so wichtig für die Nationalmannschaft

Der neue Capitano – Darum ist Schweinsteiger so wichtig für die Nationalmannschaft

Bereits 2004 bestritt Bastian Schweinsteiger sein erstes Länderspiel und gehört spätestens seit der Ära Klinsmann zum Gerüst der Nationalmannschaft. Dabei ist der nominelle Kapitän bei dieser EM der Leader der DFB-Elf – wenn er wieder fit genug für die Startelf ist.

Fußball im Blut

Bereits mit drei Jahren begann Bastian Schweinsteiger mit dem Fußballspielen im bayerischen Oberaudorf, auch sein Bruder Tobias ist inzwischen Profispieler. Viele Vereinswechsel brauchte Bastian allerdings nicht, um seine Karriere professionell durchzustarten, denn bereits mit 14 wechselte er zum FC Bayern München. Dort war der 1984 geborene Schweinsteiger seit 2002 Teil des Profikaders, ein Jahr zuvor bestritt er die ersten Spiele für die U18 des DFB.

Im Team der Bayern und in der Nationalmannschaft war der damals noch Schweini gerufene Spieler vor allem als Flügelflitzer unterwegs und spielte mal auf der linken, mal auf der rechten Seite eines 4-4-2-Systems.

Erst 2009 unter Louis van Gaal wechselte er auf seine jetzige Stammposition im zentralen, defensiven Mittelfeld – die Schweinsteiger selbst auch vorzieht. Seit der letzten Saison spielt Schweinsteiger wieder unter van Gaal – für neun Millionen Euro Ablöse wechselte der Mittelfeldmotor zu Manchester United.

In seiner Zeit bei den Bayern gewann er acht Meisterschaften, sieben DFB-Pokale und einmal die Champions League, in Manchester wurde er Pokalsieger.

Ein Spieler, ein Antreiber, ein Fighter

Der größte Erfolg Bastian Schweinsteigers dürfte aber sicherlich die Weltmeisterschaft 2014 gewesen sein. Nach dem Ausscheiden Michael Ballacks teilte Schweinsteiger sich mit Lahm die Führungsrolle und ist inzwischen auch Träger der Kapitänsbinde. Die Erfahrung des 31-Jährigen sucht im DFB-Team ihresgleichen. Und 2014 siegte Deutschland nicht zuletzt wegen eines tapfer und schmerzlos agierenden Schweinsteigers gegen Argentinien.

Doch die EM begann für Schweinsteiger auf der Bank, Verletzungen während der Saison sorgten für einen gehörigen Trainingsrückstand – wenngleich er seine erste Einwechslung in der 90. Minute gleich mit einem Tor krönte.

Wenn er fit ist, gehört er zum Grundgerüst der Mannschaft. Selbst wenn Toni Kroos oder Sami Khedira dann auf der Bank Platz nehmen müssen.

Vom Weltmeister zum Europameister?

Bastian Schweinsteiger ist für seinen Spirit berühmt, ein Jahr Spielerfahrung in der temporeichen Premier League dürften ihm zusätzlich gutgetan haben. In der mit Edeltechnikern versehenen deutschen Mannschaft ist jemand wie er unentbehrlich, und er wird einen zentralen Anteil an einem möglichen Erfolg des Teams haben.


Bild: Starpress, 02275076, PATRICK BECHER