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Der 19. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Berlin – Der 19. Spieltag der Fußball-Bundesliga startet am Freitag mit der Partie Hertha BSC gegen FC Schalke 04. Die weiteren Begegnungen im Überblick.

Borussia Dortmund – Hannover 96 (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Tabellenführer BVB ist in einer komfortablen Lage und nicht gewillt, gegen den Abstiegskandidaten Hannover daheim Punkte liegen zu lassen. Für 96-Coach Breitenreiter wird es bei einer weiteren Niederlage ungemütlich.

PERSONAL: Dortmunds Nationalspieler und Kapitän Reus ist wieder an Bord. Bei den Gästen fehlen die Langzeitverletzten Bebou, Maina und Füllkrug. Sorg und Felipe stehen auf der Kippe.

STATISTIK: Die Borussia ist in neun Heimspielen in dieser Saison noch ungeschlagen (acht Siege). Die Niedersachsen warten mittlerweile seit 21 Auswärtspartien auf einen Dreier.

BESONDERES: Für BVB-Coach Favre ist Hannover ein Lieblingsgegner: Gegen kein anderes Bundesliga-Team gewann er mit seinen Mannschaften so häufig (10 Mal).

Borussia Mönchengladbach – FC Augsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Gladbach blickt Richtung Tabellenspitze, Augsburg in den Abgrund. Während die Borussia nur neun Punkte hinter dem BVB auf Rang drei steht, hat der FCA als Liga-15. nur einen Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz.

PERSONAL: Gladbach-Trainer Hecking bangt noch um die Einsätze von Hazard und Zakaria. Raffael fehlt sicher. Bei den Gästen sind unter anderem die Verteidiger Gouweleeuw und Framberger nicht dabei.

STATISTIK: Vorteil Augsburg: Der FCA gewann fünf der bisherigen 15 Duelle in Liga eins. Gladbach nur drei. Das Hinspiel endete 1:1 – es war das siebte Remis zwischen den beiden Clubs.

BESONDERES: Gladbach kann einen Rekord einstellen: Ein Sieg wäre saisonübergreifend der zwölfte Heimerfolg in Serie. Das schaffte die Borussia zuletzt von 1983 bis 1984 unter Trainer Heynckes.

SC Freiburg – 1899 Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Nach sechs Remis nacheinander und dem 1:3 gegen den FC Bayern steht Hoffenheim unter Zugzwang. Freiburg könnte sich mit einem Sieg noch weiter von den Abstiegsplätzen entfernen.

STATISTIK: Die TSG ist nur beim FC Bayern (11 Spiele) länger sieglos als in Freiburg, wo die Kraichgauer seit sieben Partien nicht gewonnen haben.

PERSONAL: Der von Hoffenheim im Winter an Freiburg verliehene Grifo darf wegen einer speziellen Vertragsklausel nicht spielen. Günter kehrt wohl in die Startelf zurück. TSV-Coach Nagelsmann kann personell aus dem Vollen schöpfen.

BESONDERES: Nils Petersen ist seit seinem 38. Treffer am vergangenen Wochenende Freiburgs Bundesliga-Rekordschütze und würde seine Bestmarke gern mit einem weiteren Tor und einem Sieg genießen.

FSV Mainz 05 – 1. FC Nürnberg (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Mainz schielt mit einem Auge nach oben und kann in die erste Tabellenhälfte springen, Nürnberg ist derzeit Letzter.

STATISTIK: Bei den 05ern haben die Franken eine ernüchternde Bilanz. Die zurückliegenden sieben Gastspiele gingen alle verloren.

PERSONAL: Die Mainzer können wohl wieder auf den zuletzt verletzten Latza bauen. Bei Nürnberg droht Verteidiger Mühl eine Pause.

BESONDERES: Trotz zwölf sieglosen Ligaspielen hält der Aufsteiger aus Nürnberg bisher am Aufstiegstrainer Köllner fest.

VfL Wolfsburg – Bayer Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Beide Mannschaften starteten mit einer Niederlage ins Jahr 2019. Wolfsburg will als Tabellensechster den Anschluss an die internationalen Ränge halten. Leverkusen steckt im Mittelfeld fest.

STATISTIK: 14 Heimsiege gelang den Wolfsburgern gegen Leverkusen – gegen keine Bundesliga-Mannschaft gewann der VfL im heimischen Stadion häufiger.

PERSONAL: VfL-Kapitän Guilavogui fällt weiter aus. Bayer könnte mit derselben Elf auflaufen, die zum Rückrundenauftakt 0:1 gegen Mönchengladbach verlor.

BESONDERES: VfL-Stürmer Weghorst (26) absolvierte als 18-Jähriger in Almelo ein Probetraining unter dem heutigen Bayer-Trainer Bosz. Ein Transfer kam damals allerdings nicht zustande.

Werder Bremen – Eintracht Frankfurt (Samstag, 18.30 Uhr)

SITUATION: Werder und die Eintracht starteten mit Siegen in die Rückrunde. Die Bremer blicken wieder auf die Europa-League-Plätze, Frankfurt hat die Champions-League-Ränge im Visier.

STATISTIK: Als einzigem Bundesligisten gelang Bremen in allen 18 Saisonspielen ein Treffer. Frankfurt hat mit 37 Toren die drittstärkste Offensive.

PERSONAL: Bei Werder kehrt der zuletzt angeschlagene Johannes Eggestein zurück. Der gelbgesperrte Fernandes fehlt bei der Eintracht.

BESONDERES: Frankfurts Trainer Hütter war im Herbst 2017 Wunschtrainer von Werder-Sportchef Baumann. Der Schweizer sagte ab und blieb in Bern.

FC Bayern München – VfB Stuttgart (Sonntag, 15.30 Uhr)

SITUATION: BVB-Jäger FC Bayern will in der Rückrunde wieder zu einer Macht im eigenen Stadion werden (nur 15 Hinrundenpunkte). Am letzten Spieltag der Vorsaison gab es daheim ein 1:4 gegen den VfB.

STATISTIK: Abstiegskandidat Stuttgart kassierte schon mehr Gegentore (38) als in der kompletten vergangenen Saison (36).

PERSONAL: Gnabry ist bei Bayern fit. Neben Robben und Ribéry droht auch der erkrankte Boateng auszufallen. Stuttgarts Weltmeister Pavard (Aufbautraining) kann gegen seinen künftigen Club nicht mitwirken.

BESONDERES: Manuel Neuer blieb in 175 Ligaspielen ohne Gegentor. Gegen den VfB könnte er mit Oliver Reck (176) gleichziehen. Öfter zu Null spielte nur noch Oliver Kahn (204).

Fortuna Düsseldorf – RB Leipzig (Sonntag, 18.00 Uhr)

SITUATION: Nach den Querelen um Funkels Vertragsverlängerung ist Ruhe bei der Fortuna eingekehrt. Der Tabellen-Vierte aus Sachsen will nach dem 0:1 gegen Dortmund nicht weiter an Boden verlieren.

STATISTIK: Nach vier Siegen in Serie könnte die Fortuna mit dem nächsten Dreier ihren Bundesliga-Clubrekord einstellen. Leipzig gewann das bisher einzige Duell in der Hinrunde nicht (1:1) und ist gewarnt.

PERSONAL: Bei RB kündigt sich das Comeback des Schweden Forsberg nach vier Monaten Verletzungspause an, Upamecano ist gelbgesperrt. Bodzek dürfte nach seiner Gelbsperre wieder in die Startelf rücken.

BESONDERS: Die Trainer Funkel (Düsseldorf) und Rangnick (Leipzig) trafen mit ihren jeweiligen Team bisher achtmal in der Bundesliga aufeinander. Funkel holte in diesen Duellen nur zwei Punkte.

Fotocredits: Guido Kirchner
(dpa)

(dpa)
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