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Das sind die deutschen WM-Debütanten

Das sind die deutschen WM-Debütanten

92 Spieler feierten bisher unter Trainer Jogi Löw ihr Nationalmannschaftsdebüt. Einige setzten sich durch, andere verschwanden schnell wieder. Der jüngste Neuling, Nils Petersen vom SC Freiburg, kam erst kurz vor der WM in Russland zu seinem ersten Einsatz im Nationaldress: Am 2. Juni stand der Stürmer im Testspiel gegen Österreich auf dem Platz. Zwei Tage später war der WM-Traum für Petersen allerdings schon wieder vorbei – er wurde aus dem endgültigen Kader gestrichen. Andere hingegen fahren mit zum Turnier nach Russland und erleben ihre erste Weltmeisterschaft. Wir listen die deutschen WM-Debütanten auf. Übrigens: Debütanten aus anderen Ländern, auf die Sie bei der WM ein Auge haben sollten, nennt Ihnen Interwetten.

Tor

Marc-André Ter Stegen (26 Jahre, FC Barcelona): Lange Zeit sah es so aus, als könne Ter Stegen seine erste WM gleich als Stammkeeper bestreiten. Mit der Genesung von Manuel Neuer bleibt für ihn vorerst der Platz auf der Bank.

Kevin Trapp (27 Jahre, Paris SG): Der Ersatztorwart von Paris Saint Germain erhielt etwas überraschend den Vorzug vor dem Leverkusener Bernd Leno als Keeper Nummer drei. Bislang kann Trapp allerdings nur drei Länderspieleinsätze vorweisen, in denen er nicht immer eine glückliche Figur abgab.

Abwehr

Jonas Hector (28 Jahre, 1. FC Köln): Der Kölner Kapitän und Bundesligaabsteiger ist seit der EM 2016 als linker Außenverteidiger gesetzt – wenngleich mangelnde Alternativen dabei eine Rolle spielten. Inzwischen aber hat sich Hector mit seiner Zweikampfstärke und seinem Offensivdrang als Stammkraft bewährt.

Joshua Kimmich (23 Jahre, FC Bayern München): Der Nachfolger von Philip Lahm auf der rechten Außenbahn war der einzige deutsche Spieler, der keine Spielminute in der WM-Qualifikation verpasste. Das allein zeigt den Stellenwert von Kimmich, dessen scharfe Flanken immer wieder für Gefahr im gegnerischen Strafraum sorgen.

Marvin Plattenhardt (26 Jahre, Hertha BSC): Als klare Nummer zwei hinter Hector auf der linken Verteidigerposition wird Plattenhardt wohl nur bei einer Verletzung des Kölners bei der WM auflaufen. Die Stärke des Berliners sind seine präzise mit links geschlagenen Standards.

Antonio Rüdiger (25 Jahre, FC Chelsea): Der frühere Stuttgarter Rüdiger fährt als englischer Pokalsieger nach Russland: Im Finale der FA Cups gewann sein Club Chelsea mit 1:0 gegen Manchester United – und Rüdiger wurde zum Man of the Match gewählt. Bei Jogi Löw liegt er in der Reihenfolge der Innenverteidiger aber hinter Mats Hummels und Jerome Boateng auf Rang drei.

Niklas Süle (22 Jahre, FC Bayern München): Der 1,95-Meter-Mann kam aufgrund diverser Verletzungen von Hummels und Boateng zu reichlich Saisoneinsätzen bei den Bayern (27 Spiele). Süle wirkt trotz seiner Größe beweglich in den Zweikämpfen, seine Kopfballstärke ergibt sich fast von selbst.

Mittelfeld und Angriff

Julian Brandt (22 Jahre, Bayer Leverkusen): Nach einer sehr guten Saison für Leverkusen hofft Offensivkraft Brandt nun auf seinen großen WM-Durchbruch. Der schnelle und wendige Außenspieler besitzt Zug zum Tor und einen strammen Schuss. Wird aber wohl zunächst als Joker zum Zug kommen.

Leon Goretzka (23 Jahre, Schalke 04): Der offensive Mittelfeldspieler, der nach der WM zum FC Bayern wechselt, konnte zuletzt für seinen alten Verein Schalke nicht mehr überzeugen. Beim Confed Cup 2017 noch einer der großen Gewinner in Löws Mannschaft, wird Goretzka bei der WM erst einmal auf der Bank Platz nehmen.

Ilkay Gündogan (27 Jahre, Manchester City): Die WM 2014 und die EM 2016 verpasste Gündogan aufgrund von Verletzungen, jetzt kann er endlich sein WM-Ticket buchen. Von allen defensiven Mittelfeldspielern hat er die beste Technik, strahlt zudem Torgefahr aus. Allerdings konnte Gündogan in den für ihn wichtigen Testspielen gegen Brasilien und Österreich nicht überzeugen.

Marco Reus (29 Jahre, Borussia Dortmund): Kaum zu glauben, aber wahr – Marco Reus fährt zum ersten Mal zu einem Turnier! Immer wieder hatten Verletzungen dem offensiven Mittelfeldmann, der auf den Flügeln ebenso wie im Zentrum eingesetzt werden kann, die Teilnahme verwehrt. Ein fitter Reus in Topform ist allerdings so gut wie unverzichtbar für Jogi Löw.

Sebastian Rudy (28 Jahre, FC Bayern): Der defensive Mittelfeldmann ist der klassische Ergänzungsspieler, zumal er in der Liga für Bayern in wichtigen Spielen meist auf der Bank schmorte. Rudys größte Stärke ist sein harter und platzierter Schuss, den er gern aus der Distanz abfeuert.

Timo Werner (22 Jahre, RB Leipzig): Seine Schnelligkeit ist sein größter Trumpf – kein anderer deutscher Spieler hat einen solchen Raketenstart. Vor dem Tor allerdings ist Werner noch nicht kaltschnäuzig genug. Und irgendwie hat er auch einen schweren Stand bei den deutschen Fans: Sein Debüt 2017 gegen England in Dortmund wurde von Pfiffen begleitet.

Artikelgrafik: Pixabay, 3373557, Gellinger

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