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Das deutsche Aufgebot in Frankreich – So sieht der DFB-Kader aus

Das deutsche Aufgebot in Frankreich – So sieht der DFB-Kader aus

Mit Jonathan Tah ist nun der letzte Spieler für den verletzten Antonio Rüdiger nachgerückt und der Kader der DFB Elf scheint endgültig. Doch welche Spieler haben wirklich gute Chancen auf einen Platz in der Startelf und wo gibt es Spannungen im deutschen Team?

Tor und Defensive – Die Abteilung Verteidigung

Im Tor gibt es auch in Frankreich keine Überraschungen, Manuel Neuer vom FC Bayern München ist gesetzt. Seine offensive Auslegung der Torhüterrolle beschleunigt das Spiel so wie Löw es sich wünscht. Zweiter Keeper hinter Neuer dürfte ter Stegen vom FC Barcelona sein, dritte Wahl der Leverkusener Bernd Leno. Ausgerechnet zwischen ter Stegen und Leno waren die Spannungen schon in gemeinsamen U-21-Zeiten legendär.
Die Innenverteidigung wird sich um Jérôme Boateng herum aufstellen, dessen Nachbar in der Defensive sollte eigentlich sein zukünftiger Teamkollege Hummels sein. Der laboriert aber noch an den Folgen einer Knieverletzung, sein Ersatz Rüdiger verletzte sich im Training. Mit dem Schalker Höwedes und Mustafi vom FC Valencia gibt es weitere Alternativen für das Zentrum.
Auf den Außenbahnen stehen mit Emre Can (FC Liverpool) und Jonas Hector (FC Köln) zwei sehr schnelle, dynamische Spieler zur Verfügung. Fällt einer von beiden aus, könnten Höwedes oder notfalls Mustafi nach außen rücken.

Mittelfeld und Angriff ohne Überraschungen

Bastian Schweinsteiger (Manchester United), Sami Khedira (Juventus Turin) und Champions-League-Sieger Toni Kroos von Real Madrid sind das Zentrum im defensiven Mittelfeld. Hier wird Löw vermutlich zwei Spieler aufbieten, Kroos und Khedira haben dabei die besten Chancen, Schweinsteiger ist nach wie vor nicht in Bestform. Auch Julian Weigl und Joshua Kimmich wären Alternativen fürs Zentrum.

Die Offensive des deutschen Mittelfeldes ist das Glanzstück der Mannschaft. Mesut Özil vom FC Arsenal gilt als gesetzt und dürfte vermutlich Thomas Müller (FC Bayern) und Julian Draxler (VfL Wolfsburg) um sich herum inszenieren. Auch Mario Gomez (Besiktas Istanbul) als offensive Spitze ist eine Alternative. Mit dem wendigen Mario Götze und dem blitzschnellen André Schürrle hat Löw zudem hochkarätige Alternativen. Ergänzt wird das Mittelfeld durch den ebenfalls extrem schnellen und wendigen Leroy Sané und den DFB-Veteranen Podolski. Vor allem die Variabilität im Angriff ist das Schlüsselelement der deutschen Mannschaft.

Der Star ist die Mannschaft

Der deutsche Kader gehört zu den stärksten Mannschaften bei der diesjährigen Europameisterschaft. Kaum eine Nation kann derartig starke Offensivspieler in dieser Masse aufbieten, zusammen mit dem aktuell besten Torhüter der Welt ist das eine gute Kombination. Lediglich in der Defensive muss die Mannschaft sich noch ein wenig einspielen.


Bildquelle: Thinkstock, 460450153, iStock, XiXinXing