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Dank Kramaric: Hoffenheimer Sieglos-Serie endet in Freiburg

Freiburg – Die TSG 1899 Hoffenheim hat in einem munteren Duell beim SC Freiburg ihre Sieglos-Serie in der Fußball-Bundesliga beendet.

Nach sieben Partien ohne Erfolg setzte sich die Elf von Trainer Julian Nagelsmann auswärts bei den Breisgauern 4:2 (1:1) durch. Joelinton (19. Minute), Doppel-Torschütze Andrej Kramaric (60./Foulelfmeter/72.) und Kerem Demirbay (85.) trafen am Samstag für die Gäste. Lucas Höler hatte zwischenzeitlich vor 23.900 Zuschauern für den Sport-Club ausgeglichen (42.), der eingewechselte Florian Niederlechner noch einmal für Hoffnung gesorgt (77.).

Sechsmal nacheinander hatte Hoffenheim vor der Winterpause Remis gespielt, war dann mit einem 1:3 gegen den FC Bayern München in die Rückrunde gestartet – für den ambitionierten Trainer Nagelsmann eine enttäuschende Serie. Nun durfte der 31-Jährige über den ersten Liga-Dreier seit dem 10. November jubeln. Es war ein wichtiger Schritt für das erhoffte Erreichen des internationalen Startplatzes.

«Wir haben einen ordentlichen Ergebnisdruck», hatte TSG-Trainer Nagelsmann gesagt. Im Vergleich zum Rückrundenauftakt baute der Coach seine Offensive für das Baden-Württemberg-Duell um. Adam Szalai rückte in die Startelf. Bei der Hoffenheimer Führung halfen die Gastgeber aber auch kräftig mit. Ein Rückpass von Rechtsverteidiger Pascal Stenzel misslang und erreichte weder Torhüter Alexander Schwolow noch Abwehrkollege Dominique Heintz, sondern 1899-Angreifer Joelinton. Der Brasilianer ließ sich die Gelegenheit per Linksschuss nicht nehmen.

Freiburg ließ sich von dem Rückstand nicht verunsichern. Defensivspieler Robin Koch per Seitfallzieher und Kopf (23./38.) sowie Höler (28.) verpassten noch den Ausgleich. Nach einer Ecke von Christian Günter prallte der Kopfball von Manuel Gulde dann an den Pfosten, Höler staubte erfolgreich ab. Es war für die Freiburger der erste Treffer nach einer Ecke in dieser Saison. Auf der anderen Seite hatte zuvor Andrej Kramaric freistehend das 2:0 für 1899 vergeben, die Freiburger Defensive offenbarte Nachlässigkeiten.

Streich hatte notgedrungen auf Vincenzo Grifo verzichten müssen, der in der Winterpause vom Gegner ins Breisgau zurückgekehrt war. Eine Klausel des Leihgeschäfts mit Hoffenheim verhinderte den Einsatz des Offensivspielers im direkten Aufeinandertreffen. Linksverteidiger und Tor-Vorbereiter Günter lief nach muskulären Problemen wieder auf.

In der zweiten Halbzeit war wieder SC-Abwehrspieler Stenzel entscheidend am zweiten Gegentor beteiligt. Nach seinem Foul an Hoffenheims Nationalspieler Nico Schulz gab Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus Elfmeter, den Kramaric eiskalt verwandelte.

Stenzel musste aufseiten der Freiburger für Stürmer Florian Niederlechner weichen, auch Luca Waldschmidt kam für die Offensive. Erst schien Kramaric mit seinem zweiten Treffer schon für die Vorentscheidung zugunsten der Gäste gesorgt zu haben. Doch dann sorgte Niederlechners Anschluss für eine angriffslustige und chancenreiche Schlussphase. Kapitän Mike Frantz, Gulde und Nils Petersen kamen zu guten Möglichkeiten. Demirbays Schuss gegen die Unterkante der Latte sorgte für den Endstand.

Fotocredits: Patrick Seeger
(dpa)

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