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Conny Pohlers vom 1. FFC Frankfurt gibt in der Rückrunde ihr Comeback

0:5 beim FCR Duisburg am vergangenen Wochenende, dass der 1. FFC Frankfurt in der Krise steckt, hat auch mit Conny Pohlers zu tun. Die Torjägerin wurde nach den Olympischen Spielen am rechten Knie operiert, Diagnose: Knorpelschaden. Nun schuftet die Frankfurterin für ihr Comeback. In der Rückrunde will die 30-Jährige wieder Tore schießen. Tore, die Frankfurt zurück an die Spitze führen sollen.

Der 1. FFC Frankfurt, ausgeschieden aus dem Uefa-Cup und DFB-Pokal, taumelt durch die Bundesliga und hat den Nimbus der Übermannschaft verloren. „Jetzt auf der Tribüne zuschauen zu müssen und nicht eingreifen zu können, das ist wirklich grausam. Ich hoffe, wir schleppen uns noch irgendwie in die Winterpause.“

Nach der Operation Ende August durfte Pohlers das Bein sieben Wochen nicht belasten. Inzwischen hat sie mit dem Aufbautraining begonnen: „Es geht voran. Mein rechtes Bein nimmt endlich wieder Form an.“ Der quirligen Stürmerin fiel es anfangs nicht leicht, sich zurückzunehmen und an die Vorgaben der Ärzte zu halten. Denn Pohlers gibt immer Vollgas. Doch die 67-malige Nationalspielerin hat schnell verstanden, dass ein Knorpelschaden eine ernsthafte Verletzung ist, die manchen Sportler wie etwa Matthias Sammer schon zum Aufgeben zwang. „Ich weiß, dass so etwas seine Zeit braucht. Und die nehme ich mir auch. Damit ist nicht zu spaßen.“

Zunächst hatte Pohlers Angst, dass es mit dem Fußball vorbei sein könnte, doch sie bekam Zuspruch von allen Seiten: „Mir haben so viele Leute gesagt: Heute ist alles machbar. Das wird nicht dein Karriereende sein.“ Pohlers macht bereits koordinative und technische Übungen mit dem Ball, im Januar steigt sie ins Mannschaftstraining ein. Und dann will Pohlers ihren Verein aus der Krise schießen.