» WM 2010
ARD und ZDF haben die Vorrundenspiele der deutschen Nationalmannschaft für die WM 2010 in Südafrika. Demnach überträgt das ZDF die ersten beiden Spiele gegen Australien und Serbien live, während die ARD das letzte Gruppenspiel gegen Ghana ausstrahlt. Aber auch RTL mischt in der Berichterstattung der Vorrunde mit. Hier der komplette TV-Plan aller Spiele.
Jetzt wo die Gruppenauslosung vollzogen ist, beginnt nicht nur nach Auffassung von Bundestrainer Jogi Löw die WM. Viele Fans befinden sich schon in der Urlaubsplanung um ja kein Spiel der deutschen Elf zu verpassen. Das gute dabei: Südafrika liegt in der gleichen Zeitzone wie Deutschland, so dass wir die WM-Spiele alle zwischen 13.30 Uhr bis 22:00 Uhr live mitverfolgen können.
Die ARD wird das Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Südafrika und Mexiko übertragen. Anpfiff ist am 11. Juni 2010 um 16.00 Uhr. Zwei Tage (Sonntag, 13. Juni 2010) später steigt das ZDF ein und wird um 16.00 Uhr das erste Gruppenspiel der Deutschen gegen Australien live ausstrahlen. Auch das zweite Gruppenspiel, Deutschland gegen Serbien (Freitag, 18. Juni 2010, ab 13.30 Uhr), gibt es auf dem ZDF. Zum Abschluss darf noch mal die ARD mit dem Spiel Deutschland gegen Ghana, Mittwoch, 23. Juni 2010, ab 20.30 Uhr, ran.
Finale im ZDF
Der Privatsender RTL hat sich seinerseits die Rechte an sechs Gruppenspielen gesichert. Um welche es sich genau handelt, seht ihr weiter unten im detaillierten TV-Plan zur WM.
Sollte, was wir alle hoffen wollen, Deutschland die K.o.-Runde erreichen, wechseln sich ARD und ZDF ab, wobei das Erste ein mögliches Achtelfinale mit deutscher Beteiligung sendet. Das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 wird live vom ZDF übertragen am Sonntag, 11. Juli um 20.30 Uhr übertragen.
Die WM-Gruppenspiele live im TV:
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Australien, Ghana und Serbien. So lauten die Gegner der deutschen Nationalmannschaft in der Vorrunden-Gruppe D. Nicht schlecht, aber es hätte auch schwierige kommen können. Brasilien hat es knüppeldick erwischt.
Die Gruppenauslosung in Kapstadt hat der deutsche Elf machbare Gegner beschert. Zum Auftakt am 13. Juni trifft die Löw-Truppe auf Australien. Die Socceroos konnten bei der WM 2006 immerhin bis ins Achtelfinale vorstoßen, bevor sie unglücklich gegen Italien ausschieden. Am zweiten Spieltag, 18. Juni, wartet mit Serbien der schwierigste Gegner. Die Serben haben in der WM-Qualifikation Frankreich hinter sich gelassen und sind unter anderem mit Marko Pantelic, Gojko Kacar, Neven Subotic, Dejan Stankovic und Milan Jovanovic stark besetzt.
Zum Abschluss geht es für am 23. Juni Deutschland gegen die Black Stars aus Ghana. Die Afrikaner sind nicht zu unterschätzen und haben mit Michael Essien vom FC Chelsea und Steven Appiah aus FC Bologna ihre Stützen. Zudem wurde die U20-Auswahl im Oktober Weltmeister.
Brasilien gegen Portugal und Elfenbeinküste
Dennoch hätte Deutschland durchaus schwierige Gegner bekommen können. Wie zum Beispiel Brasilien. Der fünfmalige Weltmeister bekommt es in der Toddesgruppe G mit der Elfenbeinküste, Portugal und Außenseiter Nordkorea. Italien und Spanien können dagegen schon einmal das Achtelfinale einplanen. [...mehr]
Das Teilnehmerfeld für die WM 2010 in Südafrika ist komplett. Mit dabei auch die Franzosen, die sich in der Verlängerung gegen Irland mit einem Schummeltor das Ticket sicherten. Ein absoluter Skandal. Und weil William Gallas nach herrlicher Hand-Vorarbeit von Thierry Henry einnetzte, erkoren wir den Treffer zum Tor der Woche.
Nein, das haben die Iren nicht verdient. Nachdem die Männer von der grünen Insel das Hinspiel in der WM-Relegation gegen Frankreich vor heimischem Publikum mit 0:1 verloren haben, kämpften sie in Paris aufoperfungsvoll. Und tatsächlich schnupperte das von Giovanni Trapattoni trainierte Irland lange an der Sensation.
Robbie Keane brachte Fighting Irish mit 1:0 in Führung, sehr zur Freude der 25.000 (!) irischen Fans im Stade de France. Doch dann die entscheidende Szene in der Verlängerung: Thierry Henry schlüpft in die Rolle von Diego „die Hand Gottes“ Maradona und legt sich den Ball im Strafraum per doppelten Handspiel vor. Ein präzise Hereingabe und William Gallas hat keine Mühe, aus kurzer Entfernung ins leere Iren-Tor zu treffen. Die Vorentscheidung und Frankreich fährt zur WM 2010.
Unfassbar, dass der Schiedsrichter diese Szene nicht abgepfiffen hat, obwohl er sie gesehen hat. Für Irland tut es mir wahnsinnig leid. Ich hätte mich auf jeden Fall über eine WM-Teilnahme der Iren gefreut.
Aber es hilft ja nichts. Nun müssen wir uns bis zum 6. Dezember gedulden. Dann werden die WM-Gruppen ausgelost. Wir nennen noch mal alle 32 qualifizierten Länder für die WM-Endrunde in Südafrika. [...mehr]
Die Auslosung der WM-Relegationsspiele hat uns einen echten Knüller beschert. Cristiano Ronaldo muss mit seinen Portugiesen gegen das starke Bosnien antreten. Russland hat wohl das leichteste Los erwischt.
Für Portugal führt der Weg zur WM 2010 über Bosnien. Von den zur Auswahl stehenden Ländern, sicherlich der unangenehmste Gegner. Zudem genießt Bosnien mit seinen zahlreichen Bundesliga-Legionären wie Misimovic, Dzeko, Ibisevic oder Salihovic im Rückspiel Heimrecht. Das verspricht ein heißer Tanz zu werden. Und es durchaus möglich, dass das größte Fußballturnier der Welt ohne Superstar Cristiano Ronaldo stattfindet.
In den weiteren Relegationsspielen treffen Irland auf Frankreich, Griechenland auf die Ukraine und Russland auf Slowenien. Während Frankreich und Russland klar in der Favoritenrolle sind, wird das Duell zwischen Griechenland und der Ukraine eine spannende Angelegenheit.
Die Hinspiele finden am Samstag, den 14. November, die Rückspiele am Mittwoch, den 18. November.
Hier die Europa-Relegatiuons-Spiele noch mal in der Übersicht:
Irland – Frankreich
Portugal – Bosnien-Herzegowina
Griechenland – Ukraine
Russland – Slowenien
Eure Tipps: Welche Länder springen noch auf den WM-Zug? Ich glaube Frankreich, Portugal (ganz knapp), Ukraine und Russland werden sich durchsetzen.
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Diego Maradona hat nach der erfolgreichen Last-Minute-Qualifikation Argentiniens kein Blatt vor den Mund genommen. Für die Kritiker fand er auf der Pressekonferenz nach dem 1:0-Erfolg gegen Uruguay klare Worte: „Ihr könnt mir einen Blasen!“
Ruuuuums! Maradona ist mal so richtig ausgerastet. Der Nationaltrainer stand in den letzten Wochen stark in der Kritik, nachdem die Gauchos ernsthaft um die WM-Teilnahme zittern mussten. Doch nun hat sich der 48-Jährige in aller Öffentlichkeit an seinen Kritikern gerächt:
„Denen die nicht an mich geglaubt haben – die Damen mögen mich entschuldigen -, möchte ich sagen, dass Ihr mir einen blasen könnt. Ich danke den Fans und den Spielern, aber niemandem sonst. Die anderen sollen weiter Schwänze lutschen.“ Das hat gesessen.
Auch wenn die Wortwahl zu wünschen übrig lässt, ist es doch mal schön, dass sich Trainer in dieser Form zur Wehr setzt.
Argentinien hat sich durch einen Treffer von Mario Bolatti in der 84. Minuten im entscheidenden Spiel gegen Uruguay gerade noch so für die WM 2010 qualifiziert. Die “Urus” müssen nun den Weg über die Relegation gehen, wo sie auf Costa Rica treffen.
Was sagt ihr: Hat Maradona mit seinen Beschimpfungen etwas über sie Stränge geschlagen?
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Bislang haben sich 19 von 32 Teams für die WM 2010 in Südafrika qualifiziert. Wir zeigen euch, wer bei der größten Sportveranstaltung nach den Olympischen Spielen schon als Teilnehmer feststeht.
Afrika: Südafrika (Veranstalter), Ghana, Elfenbeinküste
Europa: Niederlande, England, Spanien, Deutschland, Dänemark, Serbien, Italien
Südamerika: Brasilien, Paraguay, Chile
Nord-/Mittelamerika: Mexiko, USA
Asien: Australien, Japan, Südkorea, Nordkorea
Die Auslosung der einzelnen Gruppen findet am 4. Dezember statt. Bis dahin werden sich auf der ganzen Welt noch 13 Länder um die begehrten WM-Tickets streiten.
In Europa haben derzeit noch die Schweiz und Slowenien, die vor dem letzten Qualifikationsspiel jeweils Gruppenerster sind, gute Chancen sich direkt zu qualifizieren.
In Südamerika kämpfen hingegen Uruguay und Argentinien im direkten Duell um das letzte Ticket ihrer Gruppe. Der Fünfte muss den Umweg über die Relegation gehen, wobei auch noch Ecuador in Lauerstellung liegt. Für Spannung ist also gesorgt!
Eure Meinung: Auf welche Nationen wollt ihr bei der WM 2010 auf keinen Fall verzichten?
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Nach dem sich Deutschland erfolgreich für die WM 2010 qualifiziert hat, hat das letzte Gruppenspiel gegen Finnland wohl nur noch statistischen Wert. Weit gefehlt – denn Bundestrainer Jogi Löw will die Chance nutzen und etlichen Spielern aus der zweiten Reihe zum Einsatz bringen. Wir zeigen euch, wie die Aufstellungen aussehen.
Spieler wie Marcel Schäfer, Marco Marin oder die Stürmer Mario Gomez und Cacau wollen sich mit starken Leistungen auch für weitere Berufungen in die Nationalmannschaft empfehlen. Und nachdem Deutschland im Hinspiel gegen Finnland nicht über ein 3:3 hinwegkam, will sich natürlich auch von den heimischen Fans in Hamburg mit einem Sieg aus der erfolgreichen WM-Qualifikation verabschieden.
Finnland hat sich in der Gruppe hinter der deutschen Elf und Russland als dritte Kraft etabliert. Und mit Sami Hyypiä und Jari Litmanen wird der schottische Finnland-Coach noch mal zwei alte Stars ins Rennen schicken.
Über die Favoritenrolle brauchen wir nicht zu diskutieren. Alles andere als ein Heimsieg gegen Finnland wäre für Deutschland eine Enttäuschung.
Die ARD überträgt das Spiel aus der HSH-Nordbank-Arena in Hamburg ab 17.15 Uhr. Anpfiff ist um 18.00 Uhr.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Deutschland:
Rene Adler – Andreas Beck, Per Mertesacker, Arne Friedrich, Marcel Schäfer – Michael Ballack, Thomas Hitzlsperger – Piotr Trochowski, Bastian Schweinsteiger – Mario Gomez, Cacau
Finnland:
Jääskeläinen - Lampi, Hyypiä, Heikkinen, Moisander - J. Johansson, Tainio, R. Eremenko, A. Eremenko - Litmanen - S. Kuqi
Mein Tipp: Ein lockerer 3:0-Sieg für Deutschland! Was sagt ihr?
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Cristiano Ronaldo hat sich beim WM-Qualifikationsspiel zwischen Portugal und Ungarn schwerer verletzt. Der Stürmerstar leidet unter einer starken Bänderdehnung im rechten Knöchel und muss mindestens vier Wochen pausieren.
Während die Portugiesen den Ausfall für das entscheidende Quali-Spiel am Mittwoch gegen Malta (bei einem Sieg hätte Portugal die WM-Relegation erreicht) wohl verkraften dürften, wird man sich bei Real Madrid verständlicherweise schwarz ärgern. Denn der 94-Millionen-Euro-Mann wird definitiv im Champions-League-Spiel am 21. Oktober gegen den AC Mailand ausfallen. Sollte sich die Ausfallzeit von vier Wochen bewahrheiten, wird Ronaldo zudem in den Ligaspielen gegen Real Valladolid, bei Sporting Gijon und im Derby gegen den FC Getafe fehlen.
Fauler Zauber
Fraglich ist nur, inwieweit fauler Zauber hinter der Verletzung von CR9 steckt. Denn vor knapp zwei Wochen hatte ein spanischer Hexenmeister erklärt, er werde Cristano Ronaldo mit einem Fluch belegen und dafür Sorge tragen, dass sich der 24-Jährige verletzt. Der Magier hatte für seine Dienste wohl angeblich 10.000 Euro kassiert. Und scheinbar hat seine Hexenkunst ihr nicht verfehlt. Und das, obwohl ein anderer Hexenmeister erklärte, Ronaldo mit seinen magischen Kräften zu schützen. [...mehr]
Am Samstag steigt das entscheidende WM-Qualifikationsspiel zwischen Deutschland und Russland. Die Russen müssen unbedingt gewinnen, um die DFB-Kicker noch von Platz 1 der Gruppe 4 zu verdrängen. Wir werfen schon mal einen Blick auf die Aufstellungen.
Bundestrainer Jogi Löw kann weitestgehend aus dem Vollen schöpfen. Nur Sami Khedira und Serdar Tasci haben die Reise nach Russland nicht angetreten. Da Deutschland bereits ein Unentschieden reichen sollte, um sich direkt für WM 2010 in Südafrika zu qualifizieren, wird Löw voraussichtlich nur mit einem Stürmer beginnen.
Hier dürfte, Miroslav Klose vor Mario Gomez den Vorzug erhalten. Auf den Flügeln sollen Lukas Podolski und Mesut Özil für Belebung sorgen. Im Tor wird wieder Rene Adler stehen, der sich als hervorragender Ersatz für Robert Enke entpuppte.
So wollen sie spielen:
Russland:
Akinfeev - Anyukov, Ignashevich, V. Berezutskiy, Zhirkov - Semak, Zyryanov - Bystrov, Bilyaletdinov - Arshavin, Pogrebnyak
Deutschland:
R. Adler - A. Friedrich, Mertesacker, Westermann, Lahm - Ballack, Hitzlsperger - Schweinsteiger, Özil, Podolski - Klose [...mehr]
Gute Nachricht für die DFB-Elf. Russland muss im entscheidenden WM-Qualifikationsspiel am 10. Oktober in Moskau ohne ihren Kapitän Andrey Arshavin auskommen. Der wieselflinke Offensivspieler hat Arsenal London seinen Verzicht schriftlich versichert.
Grund für seinen mehr oder weniger freiwilligen Verzicht ist eine komplizierte Leistenverletzung, die sich der 28-Jährige im Ligaspiel gegen Manchester United zugezogen und noch nicht ganz auskuriert hat. Die sportmedizinische Abteilung von Arsenal London hält einen Einsatz laut der russischen Tageszeitung “Life” zu diesem Zeitpunkt noch zu verfrüht. Ein weiterer Grund könnte auch die Tatsache sein, dass die Partie auf Kunstrasen stattfindet, bei dem durchaus ein erhöhtes Verletzungsrisiko besteht.
Der DFB-Elf kann das nur Recht sein. Schließlich ist Andrey Arshavin einer der besten russischen Spieler. Umso größer sicherlich die Enttäuschung bei Guus Hiddink. Denn der Trainer der Russen muss gegen Deutschland unbedingt gewinnen, um sich mit seinem Team direkt für die WM 2010 in Südafrika zu qualifizieren. Andernfalls droht der schwere Gang über die Relegation, wo mit Frankreich, Portugal oder Kroatien einige dicke Brocken warten könnten.
Das Spiel wird übrigens am 10. Oktober um 17.00 Uhr deutscher Zeit angepfiffen und im ZDF live übertragen.
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