» WM 2010

Viele Fußball-Fans haben weltweit auf der FIFA-Seite abgestimmt und die Allstars der WM 2010 von Südafrika gewählt. Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm vertreten dabei die deutschen Farben, während der Rest sehr spanienlastig ist. Wir zeigen euch die WM-Elf 2010.

Wie nicht anders zu erwarten stellt der neue Weltmeister Spanien den Großteil der WM

Bastian Schweinsteiger © Flickr by adifansnet -Allstars. Gleich sechs Spieler der „Furia Roja“ wurden in die Mannschaft gewählt. Erfreulich aus deutscher Sicht: Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger haben ebenfalls den Sprung in das offizielle Allstar-Team geschafft.

Über die meisten Stimmen durfte sich jedoch Spaniens Torjäger David Villa (61,33 Prozent) freuen. Zusammen mit Torhüter Iker Casillas, und den Verteidigern Carles Puyol und Sergio Ramos sowie dem Mittelfeldduo Andres Iniesta und Xavi stellt der frisch gebackene Weltmeister die meisten Spieler. Und natürlich wurde auch Spaniens Weltmeistertrainer Vicente Del Bosque zum Trainer der Mannschaft des Turniers von den Fans gewählt.

Deutschland hat mit Schweinsteiger und Lahm, der auch schon 2006 im WM-Allstar-Team stnad, immerhin die zweitmeisten Nominierungen. Komplettiert wird die Allstar-Elf durch Maicon (Brasilien), Wesley Sneijder (Holland) und Diego Forlan (Uruguay). Für Thomas Müller, immerhin Torschützenkönig und bester Nachwuchsspieler des Turniers, war komischerweise kein Platz.

WM-Allstar-Mannschaft von Südafrika

Casilla – Maicon, Puyol, Ramos, Lahm – Iniesta, Xavi – Schweinsteiger, Sneijder – Villa, Forlan

Trainer: Vicente Del Bosque

Klingt nicht schlecht, oder? Was sagt ihr zur Wahl der WM-Allstars? Welcher Spieler hätte es auch noch verdient oder wer ist Fehl am Platze?

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Spanien ist Weltmeister! Der Europameister setzte sich bei der WM in Südafrika im Finale knapp aber verdient mit 1:0 n.V. gegen Holland durch. Schön anzusehen war das Endspiel aber nicht!

Andres Iniesta. Foto: Flickr by Iniestazo Die WM in Südafrika hat mit Spanien einen verdienten Weltmeister gefunden. Die “Furia Roja” sah vielleicht nicht immer wie die alles überragende Mannschaft aus, hat sich aber im Laufe des Turniers peu a peu gesteigert. Die Holländer machten den Spaniern aber mit ihrer teilweise überharten Spielweise ordentlich Probleme. Die Folge: das härteste oder unfairste WM-Finale der Geschichte (12 Gelbe, 1 Gelb-Rot) und Magerkost statt Leckerbissen! Da dürfte der ein oder andere die Auftritte der deutschen Elf vermisst haben.

Arjen Robben der tragische Held

Die Holländer wollten mit ihrer harten Gangart, die Deutschland im Halbfinale gänzlich vermissen ließ, den Spaniern den Schneid abkaufen, was ihnen auch gelungen ist. Beide Mannschaften erspielten sich nur wenige Chancen, wobei sicher Arjen Robben die größte hatte, als er allein vor Spaniens Keeper Iker Casillas scheiterte. Der Star von Bayern München kann durchaus als tragischer Held des Endspiels angesehen werden.

Spanier als Minimalisten

Der gefeierte Held war am Ende Andres Iniesta. Der geniale Mittelfeldspieler vom FC Barcelona sorgte mit seinem Tor in der 116. Minute der Verlängerung für die Entscheidung und den ersten WM-Titel Spaniens.

Spanien hat zwar während der WM nicht unbedingt immer den schönsten Fußball gespielt und sich den Ruf der Minimalisten verdient (Achtelfinale 1:0 gegen Portugal, Viertelfinale 1:0 gegen Paraguay, Halbfinale 1:0 gegen Deutschland, Finale 1:0 gegen Holland), dafür aber nur zwei Gegentore im Verlauf der WM 2010 kassiert. Und rückblickend auf die letzten vier Jahre hat sich Spanien diesen WM-Titel richtig verdient!    [...mehr]


Für das schönste Tor im WM-Halbfinale sorgte Giovanni van Bronckhorst. Der Holländer brachte Oranje im Duell gegen Uruguay mit einem Hammer aus knapp 37 Metern in Führung.

Schöne Tore gab es bei der WM 2010 einige zu sehen. Und dank des WM-Balls Jabulani wahrscheinlich auch mehr als sonst üblich. Über die fiese und unberechenbare Flugbahn des Balles war sich auch Giovanni van Bronckhorst im WM-Halbfinale zwischen Holland und Uruguay bewusst.

Denn der Linksverteidiger hat mit einem Hammerschuss aus rund 37 Metern den 1:0-Führungstreffer für Oranje (Endstand 3:2 für Holland) erzielt. Nach kurzem Anlauf und viel Platz auf halblinks hielt der 35-Jährige einfach mal drauf und der Ball landete genau im Dreieck. Ein Traumtor und klar das schönste Tor im WM-Halbfinale. Doch war das Tor der Woche wirklich unhaltbar?    [...mehr]


Deutschland spielte bei der WM in Südafrika bisher ein überragendes Turnier. Doch im Halbfinale gegen Spanien hat die junge DFB-Elf ihre Grenzen aufgezeigt bekommen und verdient mit 0:1 verloren. Nun muss man nun zu sehen, wie der Europameister am Sonntag gegen Holland das Finale bestreitet. Deutschland muss sich lediglich mit dem Spiel um Platz drei gegen Uruguay trösten.
Miroslav Klose. Foto: Paul Blank Die Löw-Truppe agierte vor allem in der ersten Halbzeit viel zu ängstlich und respektvoll und fand nie wirklich ins Spiel. Die Spanier zeigten dagegen ihre bisher mit Abstand stärkste Turnierleistung und setzten die deutsche Elf frühzeitig unter Druck und hatten eine Reihe hochwertiger Chancen. Doch den alles entscheidenden Treffer erzielte die Furia Roja ausgerechnet nach einem Eckball, als Carles Puyol (73.) mit einem wuchtigen Kopfball traf. Und Deutschland hat sein einer gefühlten Ewigkeit kein Gegentor nach einem Standard kassiert!

Spanien der große Titelfavorit

Spanien wird in dieser Verfassung der große Favorit für das Endspiel gegen Holland sein. Grund dafür ist sicherlich auch, dass Trainer Vicente Del Bosque den bisher schwachen Fernando Torres draußen ließ und dafür den quirligen Pedros in die Startelf beförderte.

Gegen Spanien war eben einfach kein Kraut gewachsen und die Iberer die klar bessere Mannschaft. Es ist müßig darüber zu diskutieren, ob Deutschland vielleicht mit einem Thomas Müller bessere Chancen gehabt hätte. Denn viele Spieler konnten im Halbfinale gegen Spanien nicht die zuletzt gewohnte Leistung abrufen und man muss auch einfach sagen, dass Spanien überragend gespielt.

Jetzt heißt es sich noch einmal für das Spiel gegen Uruguay zu motivieren und Miroslav Klose zum torgefährlichsten WM-Spieler aller Zeiten zu machen. Dafür fehlen noch zwei Tore, dann hätte er die alleinige Führung in der ewigen WM-Torschützenliste von Ronaldo übernommen.    [...mehr]


Im WM-Viertelfinale gab es einige schöne Tore zu sehen. Allein Deutschland lieferte dank des grandiosen 4:0-Erfolges gegen Argentinien gleich vier Tore zur Auswahl. Besonders sehenswerter Treffer Nummer vier durch Miroslav Klose. Unser Tor der Woche!

Dass Deutschland Argentinien mit 4:0 aus der Weltmeisterschaft ballert, hätten wohl nicht einmal die größten Optimisten erwartet. Doch dieser jungen, hungrigen und spielerisch überzeugenden deutschen Elf ist zurzeit alles zuzutrauen.

Auch Miroslav Klose trumpft nach einer verkorksten Saison bei Bayern München ganz stark bei dieser WM auf und erzielte gegen Argentinien gleich ein Doppelpack. Mit dabei auch das Tor der Woche und somit schönster Treffer aller Viertelfinal-Begegnungen.

Der überragende Bastian Schweinsteiger bediente Mesut Özil auf links und dieser flankte die Kugel direkt Gefühl Richtung Elfmeterpunkt. Aus dem Hinterhalt kam Klose, der den Ball volley mit der linken Fußinnenseite in die Ecke schob. Einfach wunderbar und zum mit der Zunge schnalzen. Für Klose war es insgesamt der 14. WM-Treffer. Damit ist der 32-Jährige zusammen mit Gerd Müller hinter Ronaldo (Brasilien, 15 WM-Tore) der zweitbeste WM-Torjäger. Um den Rekord zu brechen bleiben ja noch zwei Spiele. Gegen Spanien am Mittwoch und hoffentlich am Sonntag im WM-Finale gegen Holland oder Uruguay.

Verdient hätte es die deutsche Elf allemal!!!

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Die WM in Südafrika sollte seine große Bühne. Doch Cristiano Ronaldo hätte auch genauso gut zuhause bleiben können. In der Nationalmannschaft Portugals wirkte er wie ein Fremdkörper zudem vollkommen unfit und unmotiviert. Fast schon peinlich!

Cristiano Ronaldo. Foto: flickr by plasmastik

Na klar, die Liste der Superstars die sich bei der WM in Südafrika in ganz schwacher Form präsentierten und fiel schuldig blieben ist lang. Mit dabei sind Wayne Rooney (weiter ohne WM-Tor), Franck Ribery (immerhin noch einer der besten aus Frankreichs Söldnertruppe) oder Samuel Eto’o. Doch die größte Enttäuschung ist Cristiano Ronaldo.

Cristiano Ronaldo wollte Torschützenkönig werden und die Portugiesen zum WM-Titel führen. Vor dem Turnier wurde der teuerste Fußballer der Welt von Trainer Carlos Queiroz zum Kapitän ernannt. Alles war ausgerichtet auf Ronaldos One-Man-Show.

Wo war Cristiano Ronaldo?

Klar hat dieser im Trikot von Real Madrid in der abgelaufenen Saison öfter bewiesen, dass er zusammen mit Lionel Messi der beste Spieler der Welt ist, doch sein ganzes fußballerisches Können hat er auf dem Weg nach Südafrika verloren. Denn die Leistungen von CR9 waren unfassbar schlecht. Von Tempodribblings, gefährlichen Distanzschützen oder seiner Torgefahr war NICHTS zu sehen. Ein kümmerliches Tor nach einer Slapstick-Einlage zum 6:0 (Endstand 7:0) gegen sich selbst aufgebende Nordkoreaner ist die Bilanz des 25-Jährigen. Das einzige Spiel, indem Portugal überhaupt ins Tor traf.

Peinlicher WM-Abschied von Cristiano Ronaldo

Ansonsten war Cristiano Ronaldo bei dieser WM überhaupt nicht existent. Wenn er auffiel, dann nur durch Gestikulieren, Schwalben, Arroganz, Eigensinnigkeit und fehlender Motivation. Passend verabschiedete er sich von der WM nach dem Achtelfinal-Aus gegen Spanien.    [...mehr]


Die Sender ARD, ZDF und RTL haben die Spiele des Viertelfinals untereinander aufgeteilt. Die wichtigste Nachricht für alle Deutschland-Fans: Das Duell Deutschland gegen Argentinien wird auf dem ZDF zu sehen sein.

Nun ist es amtlich, der TV-Plan für die WM-Spiele des Viertelfinals. Hier ein Überblick, welcher Sender welches Spiel überträgt:

TV-Plan für das Achtelfinale bei der WM 2010 in Südafrika:

Freitag, 2. Juli 2010

  • Niederlande – Brasilien um 16.00 Uhr in der ARD
  • Uruguay – Ghana um 20.30 Uhr in der ARD

Samstag, 3. Juli 2010

  • Argentinien – Deutschland um 16.00 Uhr im ZDF
  • Paraguay – Spanien um 20.30 Uhr auf RTL

Ich denke mal, das Brasilien, Uruguay, Deutschland und Spanien das WM-Halbfinale erreichen werden. Was sagt ihr, für welche Mannschaft ist Endstation und wer kommt unter die letzten Vier?    [...mehr]


Jogi Löw hat sich einen peinlichen Ausrutscher geleistet. Der Bundestrainer wurde beim 4:1-Erfolg Deutschlands gegen England beim Popeln und genüsslichen Verzehr seiner „Bohrung“ gefilmt. Nicht das erste Mal, das Löw seine gute Kinderstube vergessen hat.

Jogi Löw hat sich in Brasilien und auch in England zum Gespött der Nation gemacht. Der brasilianische Landessender „Rede Globo“ hat den 50-Jährigen während der Live-Übertragung des WM-Spiels Deutschland gegen England beim Nase bohren gefilmt und die Szene ausführliche gezeigt. Der Kommentator reagierte verwundert und sagte nur: „Ich dachte, die Europäer sind alle gut erzogen!“

Okay, in der Nase zu bohren ist jetzt nicht unbedingt das Peinlichste, doch den Popel anschließend noch zu verputzen, hätte sich Löw wirklich verkneifen können. Aber was macht nicht alles, wenn man sich unbeobachtet fühlt.

Doch das ist nicht das erste Mal, dass der Bundestrainer aufgrund fehlender Manieren für Schlagzeilen sorgte. Vor zwei Jahren wurde er vom englischen TV-Sender „Sky Sports 1“ gefilmt, wie er in der Nase popelt und eine gekonnte Riechprobe der Achselhöhe macht. Hier das Videos auf Youtube ansehen.

Nun ja, zumindest abseits des Platzes können die Engländer nach der 1:4-Klatsche über uns lachen. Damit kann ich leben.    [...mehr]


Deutschland hat nach einem überragenden 4:1-Sieg gegen England das Viertelfinale der WM erreicht. Dort wartet mit Argentinien die nächste schwere Aufgabe auf die Truppe von Bundestrainer Jogi Löw. Doch der Auftritt gegen England macht richtig Mut.

Frank Lampard. Foto: Flickr by free-ers Was für ein Fußballfest! 4:1 gegen unseren alten Erzrivalen aus England. Damit hätte wohl niemand gerechnet, schon gar nicht nach dem knappen Zittersieg gegen Ghana. Doch von Nervenflattern war nichts zu spüren und die deutsche Elf hat die Three Lions wirklich spielerisch auseinander genommen. Es war einfach nur ein Genuss dem Offensivspiel zuzuschauen. Ungemein Kreativ, variantenreich und technisch sehr versiert – was Schweinsteiger, Özil, Müller, Podolski, Klose usw. in der Offensive boten, hat sicherlich auch die Engländer stark beeindruckt. Diese waren hingegen eine einzige Enttäuschung und konnten lediglich in der Anfangsphase nach dem Seitenwechsel Druck ausüben.

Wembley-Tor von Lampard

Ansonsten kam von England viel zu wenig, wie überhaupt während der ganzen WM 2010. Schade für Weltklassespieler wie Wayne Rooney, Frank Lampard oder Steven Gerrard, aber zusammen harmonieren diese Ausnahmekicker eben viel zu selten.

Klar hat Deutschland auch Glück gehabt, dass der Schiedsrichter den regulären Treffer von Frank Lampard – der mindestens 30 Zentimeter hinter der Linie war – nicht anerkannte, aber so hat die deutsche Elf endlich „Rache“ für das Wembley-Tor von 1966 bekommen.

Argentinien nicht unschlagbar

Im Viertelfinale geht es nun gegen Argentinien. Die Albiceleste kam gegen Mexiko im Schongang zu einem ungefährdeten 3:1-Erfolg. Und auch wenn die Truppe von Diego Maradona über die weltbeste Offensive verfügt, wirkt die Abwehr und vor allem Keeper Sergio Romero alles andere als Sattelfest. Wenn Deutschland am Samstag (3. Juli, 16.00 Uhr) eine ähnliche Galaleistung wie gegen England bietet, wird der Traum vom 4. WM-Titel weiterleben!

Deutschland – England = 4:1
Tore: 1:0 Miroslav Klose (20.), 2:0 Lukas Podolski (32.), 2:1 Matthew Upson (37.), 3:1, 4:1 Thomas Müller (67., 70.)    [...mehr]


Mesut Özil haderte bei der WM 2010 mit dem Glück. Viele große Torchancen ließ der Youngster des DEF-Teams bislang aus, doch im letzten Vorrundenspiel gegen Ghana, hat der begnadete Spielmacher ein echtes Traumtor und zugleich das Tor der Woche in Südafrika erzielt.

Es war ein hartes Stück Arbeit für Deutschland im WM-Spiel gegen Ghana. Doch dank eines genialen Momentes von Mesut Özil setzte sich die Truppe von Jogi Löw am Ende knapp mit 1:0 durch.

Nach feiner Einzelleistung von Thomas Müller auf rechts legte der Shootingstar von Bayern München auf Özil ab. Dieser nahm die Kugel an, blickte Richtung Tor und drosch die Kugel mit einem exzellenten Linksschuss aus 20 Metern in den Winkel. Ghanas Keeper Kingson versuchte den Ball noch abzufangen, war aber machtlos.

Das Tor der Woche dieses WM-Spieltages hat bewiesen, dass Mesut Özil nicht umsonst den Spitznamen Mesut Özil trägt. Und die Ghanaer können mit der Pleite durchaus leben. Schließlich geht es jetzt statt gegen England gegen die USA. Und in einem möglichen Viertelfinale wartet nicht Argentinien sondern Uruguay oder Südkorea.    [...mehr]


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