» Uefa-Cup
Das UI-Cup-Spiel des VfB Stuttgart für die 3. Runde des UI-Cups gegen Saturn Ramenskoje ist heute von der UEFA terminiert worden. Demnach müssen die Schwaben am Samstag, den 19. Juli, um 16 Uhr beim russischen Vertreter antreten. Sein Heimspiel bestreitet dann der VfB Stuttgart gegen den aktuellen Tabellen-Zwölften der ersten russischen Liga am Sonntag, den 27. Juli, um 18 Uhr.
Am Rande der Vorbereitung hat Trainer Armin Veh zudem ein Machtwort gesprochen. Er äußerte gegenüber Medienvertretern, dass man die kommende Saison mit einem neuen Kapitän angehen wird. Die permanenten Wechselabsichten von Fernando Meira, der bisher das Amt des Kapitäns inne hatte, würden zu keiner klaren Hierarchie beitragen.
Gemeinsam mit Hertha BSC wollen die Schwaben über den Umweg UI-Cup beziehungsweise der UEFA-Cup Qualifikation die europäischen Wettbewerbe erreichen. [...mehr]
In der Qualifikation für den UEFA-Cup trifft Hertha BSC auf den moldawischen Vertreter Nistru Otaci. Bei der Auslosung im schweizerischen Nyon erhielten die Berliner, die die Qualifikation über die Fair-Play Wertung der Bundesliga erreicht hatten, zunächst das Heimrecht am 17. Juli. Das Rückspiel findet dann am 31. Juli in Moldawien statt. Als gesetztes Team wurde Hertha der Gruppe Zentral- und Osteuropa zugeordnet, worauf diese Konstellation zustande kam.
Nistru Otaci wurde 1953 gegründet und stieg 1992 in die erste moldawische Liga auf, konnte sich dort etablieren und schaffte dank eines 3. Platzes in der zurückliegenden Saison den Einzug in die UEFA-Cup Qualifikation. Das Stadionul Calarasauca fasst gerade einmal 3.000 Plätze.
Auch Hertha musste sich für dieses Spiel eine neue Heimstätte suchen, so wird es im Berliner Jahnsportpark ausgetragen. [...mehr]
Der Tabellenzehnte der Bundesliga, Hertha BSC Berlin, erhält für die Saison 2008/09 als Sieger der Fairplay-Wertung den zusätzlichen Startplatz in der Qualifikation für den Uefa-Cup. 2005 hatte der FSV Mainz 05 als erste und bisher einzige deutsche Mannschaft dieses Recht bekommen.
“Das war nach dem Spiel am Samstag natürlich eine tolle Nachricht”, freute sich Herthas Manager Dieter Hoeneß. Kriterien bei der Bewertung der fairsten Mannschaft sind die Anzahl gelber und roter Karten, das Verhalten der Klubverantwortlichen und der Zuschauer sowie Respekt gegenüber den Gegnern und den Schiedsrichtern.
Wer sich wundern sollte - die Herthaner haben doch Josip Simunic im Kader? Der Kroate flog zwar im November im Pokal gegen Wuppertal mal wieder vom Platz - das war bereits seine vierte Hinausstellung 2007 -, in der Bundesliga jedoch hielt er sich in der abgelaufenden Saison schadlos. [...mehr]
Eigentlich hätte im City-of-Manchester-Stadium am 11. Mai der FC Bayern München gerne im Finale des UEFA-Cups gestanden, jedoch verhinderte dies die Blamage gegen den amtierenden Meister aus St. Petersburg. Nun stehen sich im Finale zwei Mannschaften gegenüber, die anfänglich keiner auf der Rechnung hatte und die auch in den Augen vieler Betrachter die unattraktivste Lösung aller Konstellationen galt.
Ein Finale zwischen Florenz und München hätte zumindest den Hauch von europäischer Klasse versprüht, aber Glasgow und Petersburg?
Während sich die Rangers den Finaleinzug regelrecht ermauerten, sich im Halbfinale kaum am Spiel beteiligt und letztendlich glücklich im Elfmeterschießen gewannen, kann St. Petersburg wenigstens behaupten, sich ins Finale gespielt und dabei gleich drei deutsche Teams aus dem Wettbewerb eliminiert zu haben. Der 1. FC Nürnberg, Bayer 04 Leverkusen und der FC Bayern München aus der Bundesliga waren willkommene Opfer, um dem aufstrebenden Verein die passende Bühne zu bereiten. Unter Leitung von Dick Advocaat, der einst selbst die Rangers trainierte, haben sich die Russen zum leichten Favoriten gemausert.
Immerhin kann Glasgow bereits auf einen europäischen Titel zurückblicken, denn die Schotten waren 1972 im Finale des Pokals der Pokalsieger gegen Dinamo Moskau erfolgreich gewesen.
Trotz all dieser Fakten begegnet man angesichts dieses Duells nur allgemeinem Desinteresse. So richtige Vorfreude möchte sich jedenfalls nicht einstellen. [...mehr]
Deutschland bleibt anscheinend das Losglück hold. Schon bei der Auslosung der Gruppen bei Europameisterschaft in Österreich und Schweiz sowie bei der Auslosung zur Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2010 hatte Deutschland mit relativ leichten Gruppen Losglück erfahren. Das ausgerechnet UEFA-Cup-Torschützenkönig Pawel Pogrebnjak den Deutschen zu einem zusätzlichen Startplatz verhalf, nachdem er zuvor mit seinen Toren den FC Bayern München aus dem Wettbewerb geschossen hatte, dürfte wohl bittere Ironie des Schicksals sein.
Wer allerdings Deutschland im UEFA-Cup vertreten wird, steht noch nicht endgültig fest. Grundlagen für die Fair Play-Wertung sind neben den Gelben und Roten Karten, auch das Verhalten der Fans, Respekt für Gegner und Schiedsrichter sowie das Verhalten der Offiziellen. Zur Halbserie der Wertung führte der VfL Wolfsburg, ob dies allerdings noch immer der Fall ist, erfahren die Fans erst nach dem Abschluss des letzten Spieltages. [...mehr]
Mit einer unterirdischen Leistung hat sich Bayern München vom internationalen Rasen verabschiedet: Zenit St. Petersburg gewann in Halbfinal-Rückspiel des Uefa-Cups gegen den designierten Double-Gewinner mit 4:0 (2:0). Der russische Meister trifft im Finale auf die Glasgow Rangers, die den AC Florenz im Elfmeterschießen besiegten.
Bayern spielte das groteske “Vorn-zu-hinten-offen”-System. Während sich die Abwehr, vor allem der schwache Philipp Lahm, ein ums andere Mal überlaufen ließ, blieben die Stürmer Luca Toni und Miroslav Klose wirkungslos. Zenit St. Petersburg hingegen präsentierte sich spielstark und siegte auch in dieser Höhe verdient.
Bitter war der Abend für Oliver Kahn, vier gefährliche Schüsse aufs Tor waren drin, allesamt waren sie nicht dem Keeper anzulasten. Ansonsten blieb er bis auf eine Rettungstat in der 22. Minute beschäftigungslos. “Alle reden immer vom letzten Spiel, ich habe heute nur an die Mannschaft gedacht. Soll ich mich jetzt umbringen?” fragte Kahn nach seinem letzten internationalen Spiel.
Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld analysierte: “Wir haben heute sicherlich eine katastrophale Leistung gebracht und uns den Schneid abkaufen lassen. Die Mannschaft hat trotzdem alles versucht, aber es gibt so Tage, da macht man die Chancen nach vorne nicht. International waren wir nicht so stark wie in der Bundesliga”
Karl-Heinz Rummenigge fand eine müde Erklärung für den kraftlosen Auftritt seines Teams. Man dürfe nicht vergessen, “dass die russische Meisterschaft gerade erst angefangen hat, während unsere Mannschaft so ziemlich auf dem Zahnfleisch daherkommt.” Abgesehen davon, dass es sich um austrainierte Spitzenathleten handelt, sollte ein Team, dass in ein Uefa-Cup-Endspiel einziehen kann, doch mehr brennen oder die im Fußballerdeutsch gern strapazierte “Laufbereitschaft” zeigen.
Zenit St. Petersburg - FC Bayern München 4:0
1:0 Pogrebnyak (4.), 2:0 Zyryanov (39.), 3:0 Fayzulin (54.), 4:0 Pogrebnyak (73.)
St. Petersburg: Malafeev - Anyukov, Shirokov, Krizanac, Gorshkov - Denisov (90. Ionov), Tymoshchuk, Zyryanov - Dominguez (89. Ho Lee), Fayzulin, Pogrebnyak
Bayern München: Kahn - Lahm, Lucio, Demichelis, Jansen (46. Lell) - Zé Roberto (46. Podolski), van Bommel - Schweinsteiger, Ribery - Klose (62. Sosa), Toni
Schiedsrichter: Övrebö (Norwegen)
Zuschauer: 20.000
Gelbe Karten: Pogrebnyak - Toni, Schweinsteiger [...mehr]
Bayern München macht es wieder spannend: Gegen Zenit St. Petersburg reichte es im Halbfinal-Hinspiel des Uefa-Cups nur zu einem 1:1. Wie schon im Viertelfinale gegen den FC Getafe müssen die Bayern nun auswärts mindestens ein Tor erzielen - dann auch wieder mit Luca Toni, der im Hinspiel gesperrt war. Im zweiten Halbfinale trennten sich die Glasgow Rangers und der AC Florenz 0:0.
Vor 66.000 Zuschauer setzte in der ausverkauften Allianz Arena der frischgebackene Pokalsieger die Russen mit Tempofußball und flüssigen Kombinationen mächtig unter Druck. Besonders Franck Ribéry war in der ersten Halbzeit kaum zu bremsen und setzte seine Mitspieler immer wieder geschickt in Szene. Der Franzose war es auch, der das 1:0 erzielte, als er einen Elfmeter im Nachschuss verwandelte. Nach der Pause gestaltete der russische Meister das Spiel offener, den glücklichen Augleich aber erzielte Lucio, der in der 60. Minute ins eigene Tor traf. Pech hatte Oliver Kahn, der Torhüter verletzte sich am Oberschenkel und musste ausgewechselt werden (67.).
“Das frühe 1:0 hat uns Schwung gegeben, aber wir haben bei den Kontergelegenheiten schlecht gespielt”, kritisierte Trainer Ottmar Hitzfeld, der Torjäger Toni vermisste: “Ihn kann man schwer ersetzen.”
FC Bayern München - FC Zenit St. Petersburg 1:1 (1:0)
1:0 Ribéry (18.), 1:1 Lucio (61., Eigentor)
FC Bayern München: Kahn (67. Rensing) - Lahm (80. Kroos), Lucio, Demichelis, Jansen - Schweinsteiger (66. Lell), van Bommel, Zé Roberto, Ribery - Klose, Podolski
FC Zenit St. Petersburg: Malafeev - Krizanac - Ricksen, Shirokov, Sirl, Tymoshchuk, Zyryanov, Fayzulin - Denisov, Pogrebnyak, Arshavin
Schiedsrichter: Michel (Slowakei)
Zuschauer: 66.000
Gelbe Karten: Ricksen, Fayzulin, Sirl, Arschawin [...mehr]
Dramatik in Getafe: Dank eines Doppelpacks von Luca Toni (115./ 120.) hat sich Bayern München ins Halbfinale des Uefa-Cups gerettet. 3:3 (0:1/1:1/1:3) stand es nach der Verlängerung beim FC Getafe, das reichte nach dem 1:1 im Hinspiel. Gegner ist Zenit St. Petersburg, das zwar gegen Bayer Leverkusen 0:1 (0:1) unterlag, aber nach dem 4:1-Auswärtssieg nichts mehr zu befürchten hatte. Das zweite Halbfinale bestreiten der AC Florenz und die Glasgow Rangers.
Bereits nach fünf Minuten sah Getafe-Verteidiger Ruben de la Red nach einer Notbremse gegen Miroslav Klose die Rote Karte. Den folgenden Freistoß setzte Franck Ribéry an den Pfosten. In der Folge war Bayern überlegen, aber nicht zwingend. In der 33. Minute verfehlte Christian Lell das leere Tor. Getafe blieb stets gefährlich bei Kontern: Cosmin Contra erzielte kurz vor der Pause das 1:0 für die Madrilenen.
Nach der Pause drängten die Münchner auf den Ausgleich, doch es dauerte bis zur 89. Minute, ehe Ribéry traf. Wer nun glaubte, in der Verlängerung schwänden die Kräfte des in Unterzahl spielenden FC Getafe, sah sich getäuscht: Mit einem Doppelpack gingen die Madrilenen in Führung. Nun brauchte es ein Wunder. Und siehe, es geschah: Die Getafe-Fans feierten schon, als sich Keeper Abbondanzieri einen fürchterlichen Patzer leistete und so Toni den Anschlusstreffer erzielte (115.). In der letzten Minute köpfte der Italiener das 3:3, auch ein Verdienst von Oliver Kahn, der im gegnerischen Strafraum für Verwirrung sorgte.
“In der Verlängerung nach einem 1:3 zurückzukommen ist schon eine großartige Leistung. Das spricht für die Moral der Mannschaft. Da brauchten wir auch Glück”, sagte Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld. Den Spaniern hatte auch der Beistand von König Juan Carlos nicht geholfen, tragisch ist der FC Getafe bei seiner ersten Uefa-Cup-Teilnahme ausgeschieden.
FC Getafe - Bayern München 3:3 (1:1,1:0)
1:0 Contra (44.), 1:1 Ribéry (89.), 2:1 Casquero (91.), 3:1 Braulio (9.), 3:2 Toni (115.), 3:3 Toni (120.)
FC Getafe: Abbondanzieri - Cortés, De la Red, Manuel Tena, Licht - Celestini - Contra (66. Mario Cotelo), Casquero, Gavilán - Uche (20. Belenguer), Manu (62. Braulio).
Bayern München: Kahn - Lell (46. Jansen), Lucio, Demichelis, Lahm - Schweinsteiger (64. Sosa), van Bommel, Zé Roberto (75. Podolski), Ribéry - Klose, Toni.
Rote Karte: De la Red (5.)
Schiedsrichter: Busacca (Schweiz)
Zuschauer: 16 000 (ausverkauft)
Hier sind noch mal die Highlights des Spiels zusammengefasst.
Bayern München begann die Partie im Viertelfinale des Uefa-Cups gegen den FC Getafe mit Luca Toni und Lukas Podolski im Sturm. Podolski hatte auch die ersten Chancen, doch mit zwei Schüssen aus der Halbdistanz verfehlte er knapp das Tor der Madrilenen. Mehr Glück hatte in der 26. Minute Toni, der eine Flanke von Bastian Schweinsteiger einköpfte, bereits sein achter Treffer im neunten Uefa-Cup-Spiel für die Münchner.
In der zweiten Halbzeit kam der vom Dänen Michael Laudrup trainierte FC Getafe besser ins Spiel. Die beste Chance hatte der eingewechselte Stürmer Manu del Moral, der in 83. Minute einen Kopfball an den Pfosten setzte. Kahn war an der Flanke vorbeigesegelt. In der 90. Minute hatten die Spanier doch noch Grund zum Jubeln: Die Bayern bekamen den Ball nicht aus dem Strafraum, der Rumäne Contra narrte die Bayern-Defensive und sicherte Getafe mit einem coolen Heber eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel. Symptomatisch für die schwache Vorstellung der Bayern war die hirnlose Einlage von Christian Lell, der in dieser Szene das Verteidigen einstellte, lamentierte und gegen den Pfosten trat.
“Das 1:1 ist ein schlechtes Resultat für uns. Wir haben das 2:0 nicht gemacht und wurden dann am Ende bestraft”, sagte Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld. Mark van Bommel wies darauf hin, dass die Bayern in jedem Auswärtsspiel im Uefa-Cup mindestens ein Tor erzielt hätten. Podolski traf verbal ins Schwarze: “Wir haben noch ein Rückspiel - da ist alles möglich.”
Bayern München - FC Getafe 1:1 (1:0)
1:0 Toni (26.), 1:1 Contra (90.)
Bayern München: Kahn - Lahm, Lucio, Demichelis, Jansen (81. Lell) - Schweinsteiger, van Bommel (86. Ottl), Zé Roberto, Ribéry - Toni (80. Klose), Podolski
FC Getafe: Ustari - Cortés, Mario, Manuel Tena, Signorino - De la Red - Pablo Hernández, Casquero (73. Celestini), Granero (78. Contra) - Albín - Uche (68. Manu)
Schiedsrichter: Webb (England)
Zuschauer: 62.000
Gelbe Karten: Toni / De la Red, Granero, Manuel Tena, Mario [...mehr]
Heute wurde in Nyon das Viertelfinale im Uefa-Cup ausgelost:
Bayer Leverkusen - Zenit St. Petersburg
Glasgow Rangers - Sporting Lissabon
Bayern München - FC Getafe
AC Florenz - PSV Eindhoven
Im Halbfinale kommt es zum Bundesligaduell Bayern gegen Bayer, falls sich beide Teams durchsetzen. [...mehr]





