» Uefa-Cup
Werder Bremen kann eine verkorkstes Bundesliga-Saison gleich doppelt retten. Denn sowohl im Uefa-Cup als auch im DFB-Pokal hat die Schaaf-Elf das Finale erreicht.
Am 20. Mai steigt in Istanbul das letzte Spiel des Uefa-Cups, bevor der internationale Wettbewerb in der neuen Spielzeit unter dem Namen Euro-League läuft. Gäbe es was Schöneres, als das ein deutsches Team zum Abschied den Pott holt?
Eigentlich nicht und vom Papier her stehen die Chancen gar nicht schlecht. Denn Werder bekommt es mit Schachtjor Donezk zu tun. Doch die Ukrainer haben sich in den letzten Jahren zu einer international respektierten Truppe entwickelt und gehörten zum festen Bestandteil der Champions-League-Gruppenphase, die sie aber nie überstanden.
Schachtjor steht als Sinnbild für den Aufschwung des ukrainischen Fußballs. Auch bei der EM 2008 überraschte die ukrainische Nationalmannschaft mit technisch feinem und schnellem Fußball.
Dennoch dürfte Werder aufgrund des größeren Renommees als leichter Favorit ins Endspiel gehen. Wobei vor allem der Ausfall von Regisseur Diego schwer ins Gewicht fallen wird. Der Brasilianer ist genau wie Stürmer Hugo Almeida für das Finale gelbgesperrt. Zudem wird Innenverteidiger Naldo verletzungsbedingt nicht mitwirken können.
Drücken wir die Daumen, dass es Werder dennoch schafft.
Eure Meinung: Wer wird das Finale gewinnen?
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Der VfB Stuttgart hat sich dank einer starken Vorstellung gegen Standard Lüttich souverän für die K.o.-Runde qualifiziert. Dagegen verpasste Hertha BSC den nötigen Sieg bei Olympiakos Piräus deutlich und kam am Ende unter die Räder. Der FC Schalke 04 musste das Ausscheiden am Fernseher verfolgen.
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Das Kalenderjahr endete für beide Bundesligisten überzeugend: während sich die Hamburger mit einem 3:1 Sieg klar gegen Aston Villa durchsetzen konnten, war das Team von Trainer Felix Magath in der Lage, nach zweimaligem Rückstand ins Spiel zurückzukommen. Die Tabellenführung ihrer Gruppen und ein dadurch wohlmöglich leichtes Los in der K.O. - Phase ist ihr Lohn dafür.
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Über mangelnde Attraktivität im Uefa-Cup muss man sich dieses Jahr nicht beschweren. Denn auf die fünf Bundesligisten Schalke 04, Hamburger SV, VfB Stuttgart, Hertha BSC Berlin und den VfL Wolfsburg warten in der Gruppenphase echte Hammergruppen. Obwohl die Wölfe auf den AC Milan treffen, haben sie die vermeintlich leichteste Gruppe.
Dagegen haben Schalke unter anderem mit Paris St. Germain und Manchester City sowie Hertha mit den international erfahrenen Teams Benfica Lissabon, Olympiakos Piräus und Galatasaray Istanbul dicken Brocken zugelost bekommen. Attraktiv auch das Los vom VfB und HSV. [...mehr]
Bei der Auslosung zur ersten Runde im Uefa Cup, die vergangenen Freitag in Mone Carlo stattfand, haben alle deutschen Mannschaften lösbare Aufgaben erhalten. Den wohl klangvollsten Namen haben die Dortmunder mit dem italienischen Club Udinese Calcio zugelost bekommen.
Trainer Jürgen Klopp war begeistert und freut sich auf die bevorstehende Aufgabe: “Das ist ein richtig guter Gegner und für die Fans ein attraktives Los.” [...mehr]
Um endgültig in den UEFA-Cup einziehen zu können, muss der VfB Stuttgart in der zweiten Runde der UEFA-Cup Qualifikation Győri ETO FC aus Ungarn schlagen. Die Schwaben hatten zuletzt mit sehr viel Mühe die erste Runde überstanden und hoffen nun gegen den ungarischen Vertreter etwas souveräner zu agieren.
Győr, im Nordwesten von Ungarn gelegen, ist auf der europäischen Fußball-Landkarte ein eher unscheinbarer Vertreter. Der von hier stammende Győri ETO FC konnte erst einmal im Europacup für Furore sorgen. Damals agierte man noch unter dem Namen Vasas ETO Győr und schaffte den Einzug in das Halbfinale der Landesmeister, wo man an Benfica Lissabon scheiterte. Generell liegen die Erfolge der Mannschaft schon einige Jahre in der Vergangenheit, so konnte man zuletzt 1983 mit der Meisterschaft den letzten großen Titel holen.
Für den VfB Stuttgart gilt es, den Gegner nicht zu unterschätzen und die Aufgabe mit der notwendigen Konzentration anzugehen, dann dürfte der Einzug in den UEFA-Cup realistisch sein. [...mehr]
Die Berliner Hertha trifft in der zweiten Runde der UEFA-Cup Qualifikation auf den slowenischen Vertreter NK Interblock Ljubljana. Der Sieger der Partie wird dann im UEFA-Cup antreten dürfen.
NK Interblock Ljubljana ist ein international eher unbekannter Gegner, der in der ersten Runde den FK Zeta aus Montenegro eliminieren konnte. Der Verein wurde 1975 gegründet und errang mit dem Pokalsieg in diesem Jahr den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte. Das Stadion in Ljubljana fasst rund 5.000 Zuschauer, die Kapazität wird allerdings selten erreicht, da der Verein wie viele andere in der slowenischen Liga mit dem starken Zuschauerschwund zu kämpfen haben.
Trainer des Vereins ist der erst 39 Jahre alte Kroate Dragan Skocic, der zuvor den NK Rijeka betreut hatte. Für die Hertha in jedem Fall eine lösbare Aufgabe!
Hertha BSC - NK Interblock Ljubljana
14.08.2008/28.082008 [...mehr]

Mit einem 3:1 Erfolg nach 120 Minuten hat der VfB die zweite Qualifikationsrunde für den UEFA Cup erreicht.
Dafür mussten aber alle Stuttgarter Fans sowohl im heimischen Stadion, als auch vor dem Fernseher lange warten. Erst in der 83. Minute konnte Jan Simak das Spiel in die dann doch Erfolgsversprechende Verlängerung zwingen. [...mehr]
Im Uefa Intertoto Cup gab es gestern für die in der Vorbereitung steckenden Stuttgarter eine 0:1 Auswärtsniederlage bei Saturn Ramenskoje.
Dabei fehlten den Stuttgartern noch fünf Nationalspieler. Erstmals in einem Pflichtspiel trug Neuzugang Jan Simak das Trikot der Schwaben, für Jens Lehmann stand der junge Alexander Stolz im Tor.
Bereits nach drei Minuten war es eben dieser Stolz, der hinter sich greifen musste. Dmitriy Kirichenko brachte die Russen früh in Führung, die ihrerseits mitten in der Saison stecken. Neun Minuten später erzielte Cacau den Ausgleich, der aufgrund einer Abseitsstellung des Stürmers aber nicht gegeben wurde. Die Stuttgarter spielten in der Folge gut, aber glücklos auf das Tor von Saturn.
In der zweiten Halbzeit kam dann Marica für Ljuboja ins Spiel und hatte in der 55. Minute die Möglichkeit zum Ausgleich – doch der Brasilianer Ricardo da Silva konnte seinen Schuss mit Hand und Fuß klären – ohne dafür die rote Karte zu sehen. So blieb es bei Elf gegen Elf und dem 0:1.
Am 27.07. muss der VfB Stuttgart dann noch einmal zuhause gegen Saturn ran – hoffentlich mit ein bisschen mehr Glück als im Hinspiel. [...mehr]
Hertha BSC hat gestern in der 1. Runde der UEFA-Cup Qualifikation Geschichte geschrieben. Gegen Nistru Otaci aus Moldawien mit 8:1 gewonnen und damit den höchsten Sieg in seiner Europapokalgeschichte eingefahren.
Da waren selbst die Berliner Spieler überrascht, wie leicht der erste Gegner auf den Weg in den UEFA-Cup zu besiegen war. Gegen völlig überforderte Fußballer aus Moldawien, die teilweise unterirdisch und ängstlich agierten, spielten die Berliner wunderschöne Tore heraus und gewannen letztendlich verdient mit 8:1. Dem obligatorischen Rückspiel am 31. Juli kann man nun etwas gelassener angehen, hatte man im Vorfeld noch die Befürchtung, die Qualifikation könnte die Vorbereitung auf die kommende Saison beeinträchtigen.
Zunächst versuchten die tapferen Moldawier ihr Tor mit zehn Mann zu verteidigen, jedoch durchbrach Torjäger Marco Pantelic in der 16. Minute den Bann und bis zur Pause sollten noch vier Tore folgen. So konnten sich auch die Neuzugänge der Hertha Marc Stein und Kaka während der Abwesenheit von Kapitän Arne Friedrich und Josip Simunic gut in Szene setzen. [...mehr]






