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Für die deutsche Nationalelf der Frauen fängt am 26. Juni mit dem ersten Lehrgang die heiße Phase der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Peking an. Bundestrainerin Silvia Neid hat 25 Spielerinnen eingeladen. Da für das Olympische Fußball-Turnier jedoch nur ein 18 Kickerinnen gemeldet werden können, wird der endgültige Kader erst nach dem Länderspiel gegen England am 17. Juli in Unterhaching nominiert.
Nicht mehr dabei ist die zweifache Weltmeisterin Silke Rottenberg, die vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen Wales Ende Mai ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt hat.
Tor: Nadine Angerer (Djurgardens IF), Ursula Holl (SC 07 Bad Neuenahr), Alisa Vetterlein (VfL Sindelfingen), Lisa Weiß (SG Essen-Schönebeck)
Abwehr: Linda Bresonik (SG Essen-Schönebeck), Ariane Hingst (Djurgardens IF), Annike Krahn (FCR 2001 Duisburg), Navina Omilade (VfL Wolfsburg), Babett Peter (1. FFC Turbine Potsdam), Bianca Rech (FC Bayern München), Kerstin Stegemann (SG Wattenscheid 09)
Mittelfeld: Isabell Bachor, Lena Goeßling, Celia Okoyino da Mbabi (alle SC 07 Bad Neuenahr), Fatmire Bajramaj, Simone Laudehr (beide FCR 2001 Duisburg), Saskia Bartusiak, Kerstin Garefrekes, Renate Lingor (alle 1. FFC Frankfurt), Melanie Behringer (SC Freiburg)
Angriff: Conny Pohlers, Birgit Prinz, Sandra Smisek, Petra Wimbersky (alle 1. FFC Frankfurt), Martina Müller (VfL Wolfsburg)
Auf Abruf: Sonja Fuss (FCR 2001 Duisburg), Anja Mittag, Jennifer Zietz (beide 1. FFC Turbine Potsdam) Ulrike Schmetz (Bayern München)
Und jetzt höggschde Konzentration auf das EM-Spiel gegen Kroatien! [...mehr]
Silke Rottenberg beendet ihre internationale Karriere. “Et war ne superjeile Zik”, resümierte die gebürtige Euskirchnerin in rheinischem Idiom. Ihr erstes Länderspiel machte die Torhüterin 1993 gegen die USA. Zwei WM-Titel, drei EM-Titel, zwei olympische Bronzemedaillen und die Wahl zur Welttorhüterin 2003 hat sie seither gewonnen. Am Donnerstag stand die 36-Jährige im EM-Qualifikationsspiel gegen Wales (4:0) zum 125. und letzten Mal im Tor des DFB-Teams, Wehmut war im Spiel: “Dieser Schritt fällt mir nicht leicht. Der Abschied tut weh.”
DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger sagte: “Silke Rottenberg ist eine großartige Sportlerin. Alle Titel unserer Frauen-Nationalmannschaft sind eng mit ihrem Namen und ihren Leistungen verbunden.” Bundestrainerin Silvia Neid lobte: “Was sie im Frauenfußball erreicht hat, ist außergewöhnlich, ist bombastisch.”
Grund für Rottenbergs Rückzug sind die fehlenden Perspektiven in der Nationalelf und zunehmende Verletzungsprobleme. Vor allen Dingen der Kreuzbandriss, den sie sich zu Beginn des vergangenen Jahres zuzog, hinterließ Spuren. Zudem wollte sie das Duell mit Nadine Angerer um den Platz im Tor bei den Olympischen Spielen in Peking nicht auf die Spitze treiben. “Nadine hat eine sehr gute WM gespielt. Und sie hat ihre Form gehalten, so dass es keinen Grund gibt, sie aus dem Tor zu nehmen”, sagte Rottenberg. “Wäre ich ein paar Jahre jünger, hätte ich die Herausforderung angenommen. Jetzt ist aber der richtige Zeitpunkt, um zu gehen.
Ber Blick der Sportsoldatin der Bundeswehr geht über das Ende ihrer aktiven Laufbahn hinaus. “Ich bin im Besitz der Fußball-Lehrer-Lizenz und will die Erfahrungen, die ich als Spielerin gemacht habe, an junge Torhüterinnen weitergeben.” Zudem wird Rottenberg bald nach Renate Lingor, Sandra Minnert und Britta Carlson zum WM-Botschafterin 2011 ernannt.
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Dank einer überragenden Conny Pohlers hat der 1. FFC Frankfurt den Uefa-Cup gewonnen. Vor der Rekordkulisse von 27.640 Zuschauern in der Commerzbank-Arena siegten die Frankfurterinnen 3:2 gegen Umeå IK, das Hinspiel in Schweden endete 1:1.
Mehrfach wurden die Frankfurterin Birgit Prinz und die für Umeå spielende Brasilianerin Marta zur Weltfußballerin gekürt, doch Conny Pohlers stellte im Rückspiel des Uefa-Cup-Finals beide in den Schatten. Bereits in der 7. Minute erzielte die frühere Potsdamerin das 1:0. Pohlers war ein steter Unruheherd, immer anspielbar und mit Blick für die Mitspielerinnen.
Gegen Ende der ersten Hälfte wurde Umeå IK stärker, doch Torhüterin Silke Rottenberg ließ sich nicht überwinden. Marta konnte nur wenige Akzente setzen, weil der FFC in der Abwehr geschickt doppelte. Kleiner Schock dann für Frankfurt in der Halbzeit, als Rottenberg verletzt ausgewechselt werden musste.
Conny Pohlers sorgte mit dem 2:0 (55.) für eine vermeintlich beruhigende Führung, aber die Schwedinnen blieben gefährlich, Lisa Dahlqvist verkürzte per Foulelfmeter (68.), als Marta nicht fair zu stoppen war. Petra Wimbersky verwandelte einen Freistoß zum 3:1 (72.), Frida Östberg gelang der Anschlusstreffer. In der dramatischen Schlussphase hatten die Frankfurterinnen Glück, als Umeå zweimal nur die Latte traf.
Der 1. FFC Frankfurt hat zum dritten Mal nach 2002 und 2006 den Uefa-Cup gewonnen. Nach dem Sieg im DFB-Pokal peilt das von Hans-Jürgen Tritschoks trainierte Team nun das Triple an.
Frankfurt: Rottenberg (46. Ullrich) - Kliehm (47. Günther), Tina Wunderlich, Lewandowski, Bartusiak - Weber, Krieger - Garefrekes, Wimbersky (90. Thomas) - Prinz, Pohlers. - Trainer: Hans-Jürgen Tritschoks
Umea: Rönnlund - Paulson, Westberg, Frisk, Berglund (46. Bachmann) - Dahlqvist, Yamaguchi, Rasmussen - Östberg, Edlund (64. Jakobsson), Marta. - Trainer: Andre Jeglertz
Schiedsrichterin: Alexandra Ihringowa (England)
Tore: 1:0 Pohlers (7.), 2:0 Pohlers (55.), 2:1 Dahlqvist (68., Foulelfmeter), 3:1 Wimbersky (72.), 3:2 Östberg (84.)
Zuschauer: 27.640 [...mehr]
Die Frankfurterinnen sicherten sich mit einem 1:1 eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am nächsten Samstag in der Commerzbankarena. Insgesamt wurden bereits etwas mehr als 13.000 Karten verkauft.
Das Bild in Schweden war dagegen ein ganz anderes: vor nur 4128 Zuschauern war es die brasilianische Ballartistin Marta Vieira da Silva, kurz Marta genannt, die bereits eine Minute nach Beginn der Partie den Führungstreffer für den schwedischen Meister erzielte. Es war der erste Spielzug der Partie, der sofort zum Tor führte. Doch bereits vier Minuten später konnten die Frankfurterinnen ausgleichen. Conny Pohlers erzielte den Ausgleich nach Zuspiel von Petra Wimbersky.
In der Folgezeit waren es vor allem die Spielerinnen von Umeå IF, die das Spiel dominierten. Doch Silke Rottenberg rettete den amtierenden deutschen Meister des öfteren vor einem abermaligen Rückstand. Am Ende des Spiels wurde sie neben Marta zur besten Spielerin gewählt. Ihr Preis: eine elektrische Zahnbürste.
Auch in der zweiten Halbzeit schenkten sich beide Mannschaften nichts, allerdings führte keine der Aktionen zu einem weiteren Treffer.
Damit bleibt es auch am nächsten Samstag spannend, neben dem Titel geht es auch um den Rekord: beide Mannschaften gewannen den Pokal bereits zweimal - und das, obwohl dieses Turnier erst seit dem Jahr 2002 existiert.
Die Aufstellungen im Einzelnen:
Umeå IK:
Ulla-Karin Rönnlund – Anna Paulson, Johanna Frisk, Karolina Westberg, Frida Östberg - Lisa Dahlquist, Johanna Rasmusen, Mami Yamaguchi – Ramona Bachmann (68. Emmelie Konradsson), Madelaine Edlund, Marta.
1.FFC Frankfurt:
Silke Rottenberg – Katrin Kliehm (56. Sarah Günther), Tina Wunderlich, Gina Lewandowski, Saskia Bartusiak – Meike Weber, Alexandra Krieger – Kerstin Garefrekes, Petra Wimbersky – Birgit Prinz, Conny Pohlers (83. Sandra Smisek). [...mehr]
Titelverteidiger Deutschland hat sich in souveräner Manier für EM 2009 in Finnland qualifiziert. Mit einem deutlichen 5:0 (1:0)-Erfolg in Belgien sicherten sich die Weltmeisterinnen am Mittwoch vorzeitig und als erste Mannschaft die Teilnahme an der Endrunde. Mit je einem Doppelpack ragten Conny Pohlers und Kerstin Garefrekes, die beide für den 1. FFC Frankfurt spielen, heraus.
In einer einseitigen Partie ging die Elf von Trainerin Silvia Neid in der 20. Minute in Führung. Ein Freistoß von Melanie Behringer aus halblinker Position kam über Umwege zu Pohlers, die den Ball aus elf Metern unhaltbar einschoss. Zur zweiten Halbzeit wechselte Bundestranerin Silvia Neid Fatmire Bajramaj ein, die sich gleich blendend einführte: Mit einem Steilpass setzte sie Kerstin Garefrekes in Szene, die zum 2:0 traf (52.). Es dauerte nur wenige Minuten, bis das Team das dritte Tor nachlegen konnte. Nach Flankenlauf Garefrekes landete Pohlers’ Volleyschuss zunächst an der Latte, sprang dann aber vom Rücken der belgischen Torhüterin van Pouckes zum 3:0 ins Netz (59.). Garefrekes erzielte direkt nach Wiederanpfiff per Abstauber das 4:0 (60.). Das 5:0 schoss Linda Bresonik (79.).
“Ich bin froh, dass wir uns für die EM qualifiziert haben. Vor allem mit der zweiten Hälfte bin ich zufrieden. Da haben wir uns das Leben nicht mehr so schwer gemacht, da waren wir präsent vor dem Tor und haben konsequent über die Flügel gespielt”, analysierte Silvia Neid nach dem Spiel. Im Hinblick auf die Olympischen Spiele sagte Neid: “Die verletzten Linda Bresonik und Kerstin Garefrekes sind wieder voll hergestellt, Conny Pohlers erlebt einen zweiten Frühling. Vor allem war es aber wichtig, nach zwei Monaten wieder zusammen gearbeitet zu haben”.
DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger zeigte sich zufrieden: “Ich bin wieder sehr stolz auf die Mannschaft, sie hat sehr routiniert und in der zweiten Halbzeit auch sehr schön gespielt. Jetzt glaube ich, dass fantastische Jahre auf den Frauenfußball zukommen. In diesem Jahr sind wir bei den Olympischen Spielen dabei, 2009 bei der EM in Finnland, 2010 haben wir die U 20-WM im eigenen Land und 2011 dann die Frauen-WM. Wir werden damit den Mädchen- und Frauenfußball weiter voranbringen”.
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Mit einem 3:0 im Halbfinal-Rückspiel bei Bardolino Verona ist der 1. FFC Frankfurt zum vierten Mal in das Uefa-Cup-Finale eigezogen. Vor 12.574 Zuschauern erzielten Karolin Thomas, Kerstin Garefrekes und Conny Pohlers die Tore für die Hessinnen, die das Hinspiel mit 4:2 gewonnen hatten. Gegner in den Finalspielen ist das schwedische Team Umea IK um die brasilianische Weltfußballerin Marta.
Frankfurts Manager Siegfried Dietrich verkündete nach dem Spiel einen Clou: “Jetzt darf ich es sagen: Das Final-Rückspiel gegen Umea am 24. Mai dürfen wir in der Commerzbank-Arena austragen.” Mindestens 20.000 Fans sollen in die WM-Arena von 2006 gelockt werden. “Das wäre Rekord für den europäischen Vereins-Frauenfußball und ein wichtiges Zeichen für die Attraktivität der Sportart bis zur WM 2011 in Deutschland”, sagte Dietrich.
Der Uefa Women’Cup wird erst seit acht Jahren ausgetragen, doch das Duell 1. FFC Frankfurt gegen Umea IK avanciert bereits zum Klassiker: Beide Teams haben zweimal den Cup gewonnen, nun treffen sie zum vierten Mal aufeinander, zum dritten Mal in den Finals. [...mehr]
54,74,90,2006 war der Hit der Sportfreunde Stiller zur letztj�hrigen Weltmeisterschaft, allerdings hatten sie sich in einer Zahl geirrt. 54,74,90,2007 muss es heissen.
Die Frauen haben in diesem Jahr geschafft, was uns im letzten Jahr durch die Italiener verwehrt wurde.
Nachdem in der Vorrunde Argentinien mit 11:0 besiegt wurde, wollten die deutschen Frauen auch im Finale die andere s�damerikanische Mannschaft schlagen, was auch gelang.
Die Frauennationalmannschaft gewann gestern im Finale gegen starke Brasilianerinnen mit 2:0. Mit diesem Sieg haben die Frauen gleich zwei Rekorde aufgestellt. Zum einen hat die deutsche Nationalmannschaft als erste Mannschaft in der Geschichte der Frauenweltmeisterschaft den Titel verteidigen k�nnen und zum anderen hat die Mannschaft von Trainerin Neid als erste Mannschaft nicht ein einziges Gegentor w�hrend einer Weltmeisterschaft erhalten.
Die Brasilianerin waren �ber weite Strecken des Spiels technisch �berlegen, konnten aber das Tor nicht treffen. So gingen die deutschen Frauen mit einem, zu der Zeit, gl�cklichen 0:0 in die Halbzeitpause.
Birgit Prinz konnte dann in der 58. Minute aus der ersten wirklichen Chance das 1:0 machen. Die Brasilianerinnen gaben aber nicht auf und marschierten immer wieder Richtung deutsches Tor. In der 64. Minute bekam Brasilien einen Elfmeter, den Nadine Angerer gl�nzend parierte. F�r Partylaune sorgte dann Simone Laudehr mit dem 2:0 in der 86. Minute. Damit war das Spiel endg�ltig entschieden.
“Wenn man solch ein emotionales Spiel erlebt und dann noch den WM-Titel holt, dann brechen alle D�mme. Diese Mannschaft liegt mir besonders am Herzen, ich habe den unglaublichen Geist gesp�rt”, sagte DFB-Pr�sident und Ober-Fan Theo Zwanziger im Interview. Zwanziger feierte mit den deutschen Spielerinnen und Trainerin Silvia Neid ausgelassen auf dem Platz und sp�ter auch im Hotel. Zwanziger weiter: “Brasilien war technisch gigantisch, aber wir haben deutsche Tugenden gezeigt. Das war gro�artig, ich bin �bergl�cklich.”
Die Gl�ckw�nsche von h�chster Stelle erhielten die Frauen vom deutschen Staatsoberhaupt. “Dieser gro�artige zweite WM-Sieg in Folge zeigt erneut: Der deutsche Frauenfu�ball ist Weltspitze. Ich w�nsche Ihnen eine rauschende Siegesfeier. Mit Ihnen freut sich ganz Deutschland”, erkl�rte Bundespr�sident Horst K�hler.
Nach dem Spiel wurde Angerer als beste Torh�terin ausgew�hlt und Birgit Prinz als zweitbeste Spielerin. Beste Spielerin des Turniers wurde die Brasilianerin Marta.
“Wir haben zwar schon viel besser gespielt, aber das ist mir total egal. Ich bin einfach froh, dass wir wieder Weltmeister sind”, sagte Neid nach dem Spiel. Auch Birgit Prinz musste sich eingestehen, dass der Finalsieg zwar verdient, aber dennoch etwas gl�cklich war.
“Wir haben das n�tige Gl�ck gehabt. Aber die Abwehr hat sehr gut gestanden, und Nadse war sensationell”, so Prinz.
Die deutschen Fussballerinnen scheinen in Torlaune zu sein. Sie konnten sich gegen Argentinien mit 11:0 durchsetzten. Das war der h�chste bei einem internationalen Fu�ballturnier. Schon zur Halbzeit stand es bereits 5:0. Die Tore f�r die deutsche Nationalmannschaft schossen Birgit Prinz, Sandra Smisek, Kerstin Garefrekes, Melanie Behringer und Renate Lingor beinahe im Minutentakt. Bedanken k�nnen sich die Deutschen auch bei der Torh�terin der Argentinierinnen, sie wehrte zwei B�lle ins eigene Tor ab.
“Mit diesem Ergebnis haben wir die Gegner etwas geschockt, aber wir d�rfen das nicht �berbewerten” sagte die Bundestrainerin Silvia Neid.
So kann es weitergehen. [...mehr]







