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Die Bundesliga bleibt weiter das Maß aller Dinge – zumindest was den Zuschauerschnitt angeht. Mit großem Abstand strömen in Deutschland durchschnittlich die meistens Fans in die modernen Stadien.
Trotz Wettskandal und Weltwirtschaftskrise: die deutschen Fans sind ihrem Lieblingsklub aus der Bundesliga treu und sorgen weiter europaweit für den höchsten Zuschauerdurchschnitt. In der Hinrunde waren es insgesamt mehr als 6,5 Millionen Zuschauer, die in die Stadien pilgerten. Das macht einen Durchschnitt von 42.630 Zuschauern pro Partie.
Dabei verzeichneten standesgemäß Borussia Dortmund, FC Bayern München, FC Schalke 04 und der Hamburger SV die höchsten Zuschauerzahlen. Das dürfte in den anderen europäischen Topligen für neidische Blicke sorgen. Mit fast 10.000 Fans weniger im Schnitt pro Spiel folgt die Premier League auf dem zweiten Platz.
Hier die Zahlen für die fünf europäischen Top-Ligen.
- 1. Deutschland: 42.630 Zuschauer
- 2. England: 33.934 Zuschauer
- 3. Spanien: 28.706 Zuschauer
- 4. Italien: 25.169 Zuschauer
- 5. Frankreich: 19.965 Zuschauer
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Cristiano Ronaldo hat bei Real Madrid voll eingeschlagen. Fünf Tore erzielte der portugiesische Stürmerstar in den ersten fünf Spielen für seinen neuen Klub. Doch natürlich freuen sich nicht alle Spanier über den Siegeszug der Königlichen. Nun will ein Hexenmeister 24-Jährigen mit einem Fluch belegen will.
Der Mann hat Real Madrid ein Schreiben zukommen lassen, indem er erklärt, dass er mit seinen magischen Kräften für eine Verletzung von Cristiano Ronaldo sorgen werde.
„Es muss nicht unbedingt eine schwere Verletzung sein. Aber der Spieler wird mehr Zeit verletzt sein, als dass er eingesetzt werden kann“, hieß es im Wortlaut, den die spanische Zeitung „El Mundo“ abdruckte. Das kuriose an der Geschichte: der Hexenmeister handelt angeblich im Interesse eines Auftraggebers. Er selber hege eigentlich keinen Greul gegen Ronaldo oder Real Madrid.
Die Königlichen lassen sich von diesem Voodoo-Zauber aber nicht aus der Ruhe bringen. „Wir messen dem nicht die geringste Bedeutung bei. Das ist Blödsinn, wie er uns fast täglich begegnet“, erklärte ein Pressesprecher des Vereins. [...mehr]
Der AC Mailand hat viel Kredit bei seinen Fans eingebüßt. Das verdeutlicht die Anzahl der verkauften Dauerkarten. Satte 15.000 weniger gingen über den Ladentisch. Sind das noch die Folgen vom Kaka-Verkauf?
Im knapp 82.000 Zuschauer fassenden Giuseppe-Meazza-Stadion wird in der neuen Saison wohl mehr die Post abgehen, wenn Inter Mailand seine Heimspiele austrägt. Denn beim Lokalrivalen ist der Dauerkartenverkauf stark eingebrochen.
Kurz vor dem Saisonstart wurden nur 22.100 Tickets abgesetzt. In der letzten Saison waren es mit 42.822 noch knapp die Hälfte mehr. Das nur auf die anhaltende Wirtschaftskrise zurückzuführen wäre zu einfach und auch falsch.
Denn eins ist klar. Die Fans des AC Mailand hegen immer noch einen Greul gegen die Vereinsoberen, die dem Verkauf von Kaka an Real Madrid zugestimmt haben. Die Quittung folgte jetzt. Und die Unzufriedenheit kann man verstehen, da sich die Rossoneri mit Klaas-Jan Huntelaar, der bei Real Madrid aussortiert wurde, nur eine namenhafte Verstärkung gönnten.
Da werden wohl nicht nur die AC-Fans an die glorreichen 90er zurückdenken. Aus dieser Epoche stammt übrigens auch noch die Bestmarke in Sache Dauerkartenverkauf: 70.000! Ein Wert, von dem Milan heutzutage wohl nur noch träumen kann. [...mehr]
Wenn es nach den Zuschauerzahlen geht, ist die Bundesliga top. Insgesamt haben die 18 Erstligisten bis jetzt 432.735 Dauerkarten für die kommende Saison verkauft. Damit wurde die alte Bestmarke aus der Vorsaison mal eben mit mehr als 25.000 Karten verbessert.
Im Schnitt macht das 24.040 verkaufte Dauerkarten pro Team. Werte, von denen man in den anderen europäischen Topligen nur träumt. Die Zugpferde kommen standesgemäß aus dem Pott. Aber auch die drei Aufsteiger haben die Zahlen nach oben schnellen lassen.
BVB bleibt Zuschauerkrösus
Den Platz an der Sonne verteidigt Borussia Dortmund, die nach 51.000 Tickets den Dauerkartenverkauf einstellten - 2.000 mehr als im Vorjahr. Mit weitem Abstand folgen wie im letzten Jahr Schalke 04 (43.935) und Bayern München (38.000) auf den Plätzen.
Aufsteiger sehr gefragt
Großen Anteil am neuen Rekord haben die drei Bundesliga-Aufsteiger SC Freiburg, FSV Mainz 05 und der 1. FC Nürnberg. Die drei Teams haben zusammen fast 20.000 Karten mehr an den Fan gebracht, als die drei Absteiger Energie Cottbus, Arminia Bielefeld und Karlsruher SC in der Vorsaison. Vor allem Nürnberg darf sich dabei mit 28.000 Dauerkarten über einen neuen Vereinsrekord freuen. Zudem wurde beim Meister VfL Wolfsburg (klingt immer noch komisch) 6.000 Dauerkarten mehr als im Vorjahr abgesetzt. [...mehr]
Dass die Deutschen eine große Sympathie für die DFB-Elf haben, ist ja nichts Bemerkenswertes. Doch wie verteilen sich die Sympathiewerte auf andere Nationalmannschaften?
Mit 88 Prozent liegt das Team von Bundestrainer Jogi Löw mit Abstand auf dem ersten Platz. Auch drei Jahre nach der WM im eigenen Land, stehen Ballack und Co. laut einer Unfrage weiter hoch im Sympathie-Kurs. Europaweit sind es immerhin noch 46 Prozent.
Brasilien auf Platz 2
Über den zweiten Platz und 48 Prozent dürfen sich die Samba-Kicker aus Brasilien freuen. Ob es an den zahlreichen Ballzauberern oder eher an den hübschen Mädels liegt, sei dahingestellt. Doch Spieler wie Ronaldinho oder Kaka muss man einfach mögen.
Spanien: Erfolg macht sexy
Auf Rang drei (37 Prozent) landen die Spanier, die derzeit die beste Nationalmannschaft der Welt stellen. Amtierender Europameister, 15 Spiele in Folge gewonnen (Weltrekord) und 35 Spiele in Folge nicht verloren (Weltrekord von Brasilien eingestellt) – Erfolg macht eben doch sexy.
Zudem überzeugt die Furia Roja (rote Furie) auch mit tollem Fußball, was jedem Fan das Herz schneller schlagen lässt.
Niederlande hoch im Kurs
Aber auch die Niederlande, einst einer unser Erzfeinde in Sachen Fußball, landet überraschend auf Rang vier und somit noch vor Italien, Frankreich und Portugal. Die Elftal darf bekam 31 Prozent. Auch wenn unser Nachbar, trotz zahlreicher Superstars, in den letzten großen Turnieren nie große Erfolge vorzuweisen hatte, erklärten viele Fans, dass ihr Herz auch orange schlägt.
In der Studie, die vom Rechtehändler und Vermarkter Sportfive durchgeführt wurde, wurden insgesamt 5.000 Personen befragt.
Was sagt ihr: Überrascht euch das Ergebnis? Welcher Nationalmannschaft drückt ihr die Daumen?
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CHAMPIONS LEAGUE Vier Minuten Nachspielzeit, die Zeit war eigentlich schon abgelaufen. Eine letzte Flanke in den Liverpooler Strafraum, und der Norweger John Arne Riise köpft den Ball ins eigene Tor. Aus einem für Liverpool verheißungsvollen und vor allem verdienten 1:0 im Hinspiel des Champions-League-Halbfinales wurde ein für Chelsea glückliches und Mut machendes 1:1. Die Führung für den FC Liverpool hatte der niederländische Stürmer Dirk Kuyt (43.) erzielt.
UNION BERLIN - DYNAMO DRESDEN Gewaltprävention der besonderen Art: Beim Regionalliga-Spiel der beiden Kontrahenten am 8. Mai will die Polizei alle 3000 Gästefans aussperren, weil befürchtet wird, dass 150 Gewalttäter randalieren. “Wenn so etwas Schule macht, ist das der Tod des Fußballs”, sagte Union-Manager Christian Beeck gegenüber Spiegel Online. Man werde auch mit Hilfe der eigenen Ordnungskräfte dafür sorgen, dass “die Vollidioten, die nur Ärger wollen, von der Masse der friedlichen Fans getrennt werden”.
SCHALKE 04 Fred Rutten wird in der kommenden Saison den Bundesligisten FC Schalke 04 trainieren. Bis dahin betreuen die beiden “Eurofighter” Mike Büskens und Youri Mulder das Team. Es wird erwartet, dass sie unter Rutten im Trainerteam bleiben. Der 45-jährige Niederländer coacht derzeit den FC Twente Enschede, der in der abgeschlossenen Saison in der Ehrendivision Vierter wurde und damit die Chance auf einen UEFA-Cup-Platz wahrte. Vor zehn Tagen hatte Schalke nach der 1:5-Niederlage bei Werder Bremen Trainer Mirko Slomka entlassen. [...mehr]
Heute Abend steigt wieder ein Duell in der italienischen Serie A, dass nicht nur die die Hauptstadt Rom, sondern die gesamte Republik in helle Aufregung versetzen wird, das römische Derby zwischen Lazio und AS Rom.
Sportlich gesehen trennen die beiden Römer-Klubs momentan Welten. Während der AS Rom als Tabellenzweiter sich noch Hoffnungen auf den Titel macht, dümpelt Lazio auf Platz Elf im Niemandsland der Tabelle. Zudem tritt AS Rom in der Champions League noch gegen Manchester United an und könnte bei einem Sieg den größten Erfolg der Vereinsgeschichte auf europäischer Bühne verwirklichen.
Allerdings ist das römische Derby nicht nur wegen seiner sportlichen Brisanz ein Highlight in Italien. Die Ausschreitungen der radikalen Fans im Vorfeld des Spieles nehmen fast immer bürgerkriegsähnliche Zustände an. Ein Umzug des Derbys in eine andere Stadt wurde von den Verantwortlichen bereits erwogen, aber dennoch verworfen. Die Erinnerungen an die Tode des Polizisten Filippo Raciti und des Lazio-Fans Gabriele Sandri sind vermutlich schon aus den Gedächtnissen der Hooligans gestrichen, weshalb die Polizei wieder mit heftigen Auseinandersetzungen rechnet.
Die Stadien in Italien werden leider auch nicht mehr den höchsten Sicherheitsansprüchen gerecht. Eine Renovierung seitens der Stadt wurde bisher nicht in Angriff genommen, weshalb auch heute wieder 80.000 Zuschauer ohne große Barrieren aufeinander prallen werden. Es bleibt zu hoffen, dass die Fans aus der Vergangenheit gelernt haben und die sportlichen Aspekte des heutigen Derbys im Vordergrund stehen. [...mehr]

Nach dem tragischen Tod eines Lazio-Fans, der bei seiner Anreise durch einen Polizisten tödlich verletzt wurde, kam es in ganz Italien zu schweren Ausschreitungen. Der Polizist hatte auf einer Raststätte versucht, einen Pulk von schlagenden Fans mit einem Warnschuss aufzulösen und hatte dabei versehentlich den Fan getroffen. Die Polizei sprach von einem unglücklichen Versehen.
Als Reaktion auf den Tod des Fans kam es landesweit zu Krawallen. In Rom wurden sogar eine Polizeistation und das Büro des Nationalen Olympischen Komitees angegriffen. In ganz Italien wurden mehr als 400 Beamte verletzt, einer schwebt nach einem Angriff mit einer Eisenstange sogar in Lebensgefahr. Die Ausschreitungen dauerte bis in die Abendstunden und erwirkten eine Absage der Spiele zwischen Inter Mailand und Lazio Rom sowie AS Rom gegen US Cagliari. Zudem wurde die Partie zwischen Atalanta Bergamo und AC Mailand abgebrochen.

Funktionäre und Politiker kündigten ein hartes Vorgehen gegen die Hooligans an. Lange Haftstrafen sollen eine abschreckende Wirkung erzielen und es wird in Betracht gezogen, dass Fans keine Auswärtsspiele mehr live vor Ort verfolgen dürfen. Diese Maßnahme würde die kleinen Teams in Italien besonders treffen, da diese durch das Fehlen der Fans des AC Mailand, von Inter Mailand und Juventus Turin erhebliche Einnahmeverluste erleiden würden.
Leider war das vergangene Wochenende kein Einzelfall in Italien. Beim Römer Derby und Partien des US Palermo gab es auch in der vergangenen Saison heftige Zusammenstöße mit der Polizei. Die Verantwortlichen im Land des Weltmeisters sind angehalten, gegen diese Welle der Gewalt vorzugehen, denn schon nach dem Bekanntwerden des Schiedsrichterskandals haben sie durch ihre lasche Arbeitsweise weltweit für Unmut gesorgt. [...mehr]
Im Blog Bundesligafussball wird über den ersten deutschen Fankongress geschrieben.
Das Motto des Kongress lautet “Fussball ist unser Leben - eine Annäherung”.
Ich persönlich finde es viel zu spät, so einen Kongress zu veranstallten. Man hätte es schon wesentlich früher tun können. Die Gewalt ist ja schließlich nicht erst seit gestern in Fußballstadien zu finden. Zwar entstehen immer mehr Fanprojekte und es werden auch immer mehr Fanbetreuer oder Fanbeauftragte innerhalb der Bundesligamannschaften eingesetzt, die aber alle ein paar Jahre zu spät kommen. So dass mir der Verdacht kommt, der Kongress solle nur medienwirksam ausgeschmückt werden.
Die Heranangehensweise ist viel zu oberflächlich. Bei dem Fankongress fehlen die einzelnen Vereine, die von Krawallen und Diskriminierungen am meisten betroffen sind und nicht der DFB. Solange die Vereine und auch die Spieler nicht offensiv mit den Problemen umgehen, wird es auch nichts. Die Vereine müssen sich klar von aggressiven Fans distanzieren und da im speziellen Vereine aus tieferen Ligen wie Lok Leipzig oder Dynamo Dresden, deren Fans ja den Ruf dieser Mannschaften völlig ruinieren und eigentliche fußballbegeisterte Zuschauer vergraulen, was gleich Mindereinnahmen nach sich zieht. Wenn solche Dinge beim Fankongress besprochen und diskutiert werden, kann man von einem Erfolg sprechen, andernfalls ist es ein PR-Gag. Ich befürchte Letzteres. [...mehr]






