» EM 2012

Im ersten Gruppenspiel zur EM-Qualifikation trifft Deutschland auf Belgien. Zwar ist die DFB-Elf in der Favoritenrolle, doch die Roten Teufel sind alles andere als ein Selbstläufer.

Heiko Westermann. Foto: Wikipedia by Amarhgil Am Freitag um 20:45 Uhr (live auf ARD) beginnt für Deutschland der Kampf um die EM-Tickets für das Turnier in Polen/Ukraine. Zum Auftakt muss die Truppe von Bundestrainer Jogi Löw bei Belgien ran. Keine leichte Aufgabe, schließlich besitzt unser Nachbarn viele aufstrebende Talente und hat einige Spieler im Kader, die in europäischen Topklubs spielen.

Deutschland wird wohl kaum so entfesselt wie bei der WM in Südafrika spielen. Dafür fehlen einfach noch der Spielrhythmus und vielleicht auch die Frische. Egal wie, es wäre enorm wichtig, dass die deutsche Elf gleich mit einem Sieg in die nicht zu unterschätzende Qualifikationsgruppe A startet, in der mit der Türkei und Österreich ebenfalls Stolpersteine spielen.

Deutschland mit neuer Abwehr

Löw wird im Duell gegen Belgien natürlich kein Risiko eingehen und verzichtet verständlicherweise auf jegliche Experimente. Daher werden gleich zehn WM-Fahrer in der Startformation stehen. Lediglich Heiko Westermann, der bei der WM verletzungsbedingt fehlte, wird in die Innenverteidigung rutschen. Der HSV-Kapitän ersetzt Arne Friedrich (Bandscheibenvorfall). Und für Jerome Boateng wird Marcell Jansen die linke Verteidigerposition einnehmen. Ansonsten vertraut Löw auf altbewährte Kräfte.

Belgien gegen Deutschland: So wollen sie spielen

  • Belgien:

Bailly - Alderweireld, van Buyten, Kompany, Vermaelen - Vertonghen, Simons - Fellaini - Hazard, Dembelé - Lukaku

  • Deutschland:

Neuer - Lahm, Mertesacker, Westermann, Jansen - Schweinsteiger, Khedira - T. Müller, Özil, Podolski - Klose

  • Schiedsrichter: Hauge (Norwegen)
  • Stadion: Roi Baudoin in Brüssel

Prognose Belgien gegen Deutschland

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Auf dem Weg zur EM 2012 in Polen und der Ukraine hat Deutschland eine durchaus knifflige Qualifikationsgruppe erwischt. Dabei warten mit der Türkei, Belgien und Österreich gleich drei vermeintliche Stolpersteine. Hier ist der Spielplan der deutschen Quali-Spiele.

Michael Ballack. Foto: Wikipedia by EnglishHorn73

Türkei, Belgien, Österreich, Aserbaidschan und Kasachstan – die deutsche EM-Qualifikationsgruppe wird alles andere als ein Selbstläufer. Los geht es am 3. September, wenn die deutsche Elf in Belgien ihr erstes Spiel absolvieren. Vier Tage später geht es gegen Berti Vogts und Aserbaidschan.

Mit Spannung werden sicherlich die Spiele zwischen Deutschland und Türkei erwartet. Das Hinspiel findet dabei am 8. Oktober 2010 in Deutschland statt, während die von Guus Hiddink trainierten Türken am fast genau ein Jahr später, dem 7. Oktober 2011, Heimrecht genießen.

Hier der Spielplan von Deutschland in der EM-Qualifikation im Überblick:




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Am heutigen Mittwoch trifft Vize-Europameister Deutschland im ersten Spiel nach dem kontinentalen Event auf Belgien. Doch so richtig wissen beide Mannschaften nicht, was sie mit diesem Freundschaftskick anfangen sollen. So müssen beide Trainer auf zahlreiche Leistungsträger verzichten und werden das Spiel als Tummelplatz für Perspektivspieler betrachten.

Mit großer Spannung wurde in Deutschland nach dem Rücktritt von Jens Lehmann die Nominierung der Torhüter erwartet, aber nach der verletzungsbedingten Absage von Rene Adler ist diese auch schon wieder verflogen. Im Tor wird mit großer Wahrscheinlichkeit Robert Enke stehen, wenn nichts weiter passieren sollte.

Deutschland:

Tor: Robert Enke
Abwehr: Clemens Fritz, Per Mertesacker, Heiko Westermann, Philipp Lahm
Mittelfeld: Bastian Schweinsteiger, Simon Rolfes, Thomas Hitzlsperger, Lukas Podolski
Sturm: Miroslav Klose, Mario Gomez

Belgien:

Tor: Stijn Stijnen
Abwehr: Guillaume Gillet, Daniel van Buyten, Jelle van Damme, Carl Hoefkens
Mittelfeld: Axel Witsel, Timmy Simons, Steven Defour, Bart Goor
Sturm: Wesley Sonck, Kevin Vandenbergh

Anstoß: 21 Uhr in Nürnberg

Im Verlauf des Spiels wird Joachim Löw mit großer Sicherheit auch den 19-jährigen Marko Marin und Piotr Trochowski wieder zum Einsatz bringen.    [...mehr]


Deutliche Worte vom Uefa-Präsidenten Michel Platini an Polen und die Ukraine, die Gastgeber der EM 2012: “Wenn es in den Hauptstädten der Länder keine Stadien gibt, dann findet die Europameisterschaft dort nicht statt”, warnte er heute bei der Uefa-Pressekonferenz, beschwichtigte jedoch: “Wir werden alles Erdenkliche tun, um die EM in Polen und der Ukraine austragen zu können, und mehr als das.”

Das Warschauer Stadion Dziesięciolecia ist nicht EM-tauglich © Danielzolli/Flickr

Platini reist am Mittwoch nach Warschau und anschließend nach Kiew. “Ich habe Dossiers in verschiedenen Farben mit mir, in denen alle Probleme aufgelistet sind. Und diese Dossiers sind nicht dünn. Ich werde größere Kopfschmerzen wegen Polen und der Ukraine haben als wegen des Weingenusses”, sagte französische Funktionär.

Mit dem Turnier in Östereich und in der Schweiz, dem ersten Großereignis unter seiner Ägide, war Platini sehr zufrieden: “Es waren zwei außergewöhnliche Länder, die geholfen haben, diese EM mitzuorganisieren. Sie sehen einen Präsidenten, der glücklich ist. Ich danke allen für ein wunderbares Turnier.” Der “Geist des Turniers” sei ausgezeichnet gewesen.    [...mehr]


Experten sch�tzen, dass die Europameisterschaft 2012 in der Ukraine etwa 20 Milliarden Euro kosten wird. Geld, dass die Ukraine nicht allein aufbringen kann.
Im Gegensatz zu Polen, dem zweiten Gastgeber der Fu�balleuropameisterschaft 2012, kann die Ukraine kein Geld von der Europ�ischen Union erwarten. Die Ukraine setzt ihre Hoffnung daher auf private und haupts�chlich auf ausl�ndische Investoren. In erster Linie muss die schwache Infrastruktur verbessert und ausgebaut werden. Das Ganze muss in f�nf Jahren fertig gestellt werden.

Problematisch sind derzeit die politische Lage und die Korruption, weswegen die Vorbereitungen oft ins Stocken geraten. Iwan Fedorenko (beim ukrainischen Fu�ballverband zust�ndig f�r die EURO-2012) ist dahingehend noch sehr gelassen: “Ja, der Start unserer Vorbereitungen mag in der Tat etwas schwierig sein. Aber alle Parteien im ukrainischen Parlament haben einen Garantiebrief an die UEFA unterzeichnet. Alle Politiker sind sich �ber die Bedeutung der Europameisterschaft f�r unser Land v�llig im Klaren. In nur f�nf Jahren werden wir das Unm�gliche machen m�ssen. Dann werden wir Vertreter der Europ�ischen Union zum Endspiel nach Kiew einladen und ihnen sagen: Schaut her, wir sind ein europ�isches Land, wir sind bereit, der Europ�ischen Gemeinschaft beizutreten.”    [...mehr]


Der polnische Verkehrsminister Jerzy Polaczek will bis zur EM 2012 ein fl�chendeckendes und dichtes Verkehrsnetz in Polen haben. Die Zuschauer sollen schnell und bequem zwischen den Stadien pendeln k�nnen.
Diese Vision hat Jerzy Polaczek in diesen Tagen in Warschau der �ffentlichkeit vorgestellt. Das Projekt beinhaltet 1.000 km neue Autobahnen, fast 3.000 km Schnellstra�en, 2.000 km Landstra�en und noch einmal 1.000 km Ringstra�en rund um die gr��ten Metropolen. Prinzipiell keine schlechte Idee, allerdings ist die Finanzierung noch nicht gekl�rt. Jerzy Polaczek ist der Meinung, dass rund 40 Mrd. � aus Mitteln der Europ�ischen Union zur Teilfinanzierung herangezogen werden kann, w�hrend der Rest (der �berwiegende Teil) durch Steuererh�hungen finanziert werden sollte.

Problematisch d�rfte nicht nur die Finanzierung werden, auch der Mangel qualifizierter Arbeitskr�fte stellt den Stra�enbau in Polen vor gro�e Probleme. Viele Facharbeiter sind aufgrund der schlechten Bezahlung schon nach Deutschland, England und Irland ausgewandert, was den Stra�enbau jetzt schon belastet.
Ein weiteres nicht unerhebliches Problem ist der momentane Ist-Zustand der polnischen Strassen. Bei vielen Strassen ist eine Ausbesserung der Fahrbahn nicht mehr ausreichend, so dass in den meisten F�llen eine komplette Stra�enerneuerung notwendig ist, was wiederum mehr Geld und vor allem auch mehr Zeit in Anspruch nimmt.

Die polnische Regierung hat die Europameisterschaft 2012 und die damit verbundene Infrastrukturplanung und -verbesserung auf eine Priorit�tenliste gesetzt.    [...mehr]