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Bundesliga-Debüt: Leipzig holt Unentschieden in Hoffenheim

Bundesliga-Debüt: Leipzig holt Unentschieden in Hoffenheim

Den Abschluss des ersten Spieltages der Fußball-Bundesligasaison 2016/17 machte das Spiel zwischen TSG 1899 Hoffenheim und dem Debütanten RB Leipzig. Die Zuschauer sahen eine spannende Partie, die mit einem 2:2-Unentschieden endete – ein leistungsgerechtes Ergebnis. In der Tabelle teilen sich beide Teams zunächst den achten Platz.

Eine torlose erste Halbzeit

Das Hoffenheimer Stadion war mit 24.188 Besuchern nicht ausverkauft – normalerweise haben dort bei Bundesligaspielen 30.150 Zuschauer Platz. In den ersten drei Minuten schien Hoffenheim Leipzig in die Defensive zu drängen, aber mit dem ersten Torschuss erstarkte das Angriffsspiel der Gastmannschaft. Nach fünfzehn Minuten wurden die Leipziger sogar das deutlich stärkere Team, scheiterten aber regelmäßig an den Paraden des Hoffenheimer Torhüters Oliver Baumann. Die Fans sahen in der ersten Halbzeit ein ansprechendes Spiel, das zwar zahlreiche Torszenen, aber während der ersten fünfundvierzig Minuten keinen Treffer umfasste. Ein 0:0 zur Pause ist für Hoffenheimer Verhältnisse ungewöhnlich – schließlich gehörten die dortigen Heimspiele in der vergangenen Spielzeit zu den torreichsten Begegnungen.

Vier Treffer in der zweiten Halbzeit

Die zweite Halbzeit setzte diese torreiche Tradition im Hoffenheimer Stadion fort. Zweimal ging der Gastgeber in Führung, zunächst in der 55. Minute durch Lukas Rupp und dann in der 83. Spielminute durch Mark Uth. Die Leipziger konnten in der 58. und in der 90. Minute durch Dominik Kaiser und Marcel Sabitzer ausgleichen.

Beim Ballbesitz hatte 1899 Hoffenheim mit 55,3 Prozent die Oberhand, mehr Torschüsse (neun gegenüber fünf) gab jedoch RB Leipzig ab. Damit schossen die Leipziger nach Bayern München am zweithäufigsten am ersten Spieltag auf das gegnerische Tor. Mit vier gegenüber zwei gelben Karten zeigte der Rasenballsportverein Leipzig auch das härtere Spiel.

Am Rande: Hoffenheim und Leipzig teilen Gemeinsamkeiten

RasenBallsport Leipzig und TSG 1899 Hoffenheim haben mehr gemein als die erste Partie in der neuen Bundesligasaison 2016/2017: Sie sind zugleich durch eine Personalie miteinander verbunden, denn der Aufstiegstrainer war jeweils Ralf Rangnick. Bei den Hoffenheimern hatte er das Traineramt behalten, während er bei den Leipzigern die Doppelfunktion aufgab und in der Bundesliga ausschließlich als Sportdirektor tätig ist. Beide Vereine wurden offensiv durch einen Sponsor gefördert – SAP-Gründer Dietmar Hopp in Hoffenheim und Energydrink-Hersteller Red Bull in Leipzig – und hätten sich ohne diese Unterstützung niemals für die Bundesliga qualifiziert. Ein wesentlicher Unterschied besteht darin, dass der Dietmar Hopp als Jugendspieler für Hoffenheim aufgelaufen ist, während RB Leipzig zu Marketingzwecken gegründet wurde und zunächst das Spielrecht des SSV Markranstädt für die Oberliga Nordost übernahm.


Bild: Thinkstock, 450957007, iStock, anek_s