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Bayern-Coach Heynckes schwärmt von Trainer Streich

Freiburg – Aus seiner außergewöhnlichen Wertschätzung für Christian Streich machte Jupp Heynckes auch diesmal kein Geheimnis. Der 72 Jahre alte Trainer des FC Bayern München wurde nach dem lockeren 4:0-Erfolg bei Streichs SC Freiburg sogar ein wenig sentimental.

«Es war sicher die letzte Begegnung von uns beiden», sagte Heynckes mit Blick auf sein angekündigtes Karriereende im Sommer. Die tägliche Arbeit als Coach wird er im Anschluss bestimmt nicht vermissen, ganz sicher aber wohl seinen Freiburger Kollegen.

«Weil ich Christian Streich nicht nur sehr schätze, sondern weil ich weiß, dass er hier überragende Arbeit macht», lobte Heynckes. «Ich kann nur eines sagen: ein riesengroßes Kompliment an Christian Streich.» Es ist nicht das erste Mal, dass Heynckes von seinem Kollegen schwärmt. Diesmal war es aber insofern besonders, weil die Freiburger bei der klaren Niederlage einerseits phasenweise vom Rekordmeister vorgeführt wurden. Ein Eigentor von Torhüter Alexander Schwolow (25. Minute), Corentin Tolisso (28.) mit einem traumhaften Distanzschuss und die Nationalstürmer Sandro Wagner (55.) und Thomas Müller (69.) sorgten für den lockeren Bayern-Sieg.

Andererseits war Streich vor der Partie in einem Medien-Bericht als möglicher Nachfolger von Heynckes im Sommer gehandelt worden. Der erfahrene Bayern-Coach lächelte dieses Gerücht weg. «Wir haben heute einen Spaziergang in Freiburg gemacht. Da musste ich feststellen, dass das ja eine ganz schnuckelige Stadt ist», sagte Heynckes grinsend. «Ich kann mir nicht vorstellen, dass man so etwas ohne Weiteres verlässt.» Streich freute sich zwar über die zuvor warmen Worte, über die kolportierte Kontaktaufnahme seitens der Bayern konnte er aber nicht scherzen.

«Es ist einfach unwahr, es stimmt einfach nicht. Das ist einfach ärgerlich, dass irgendwelche Leute Dinge behaupten, die einfach nicht stimmen», sagte der 52-Jährige. Damit soll das Thema auch für ihn erledigt sein. Mit der Mannschaft habe er darüber ohnehin kaum geredet: «Es stimmt nicht. Das habe ich ihnen gesagt.»

Fotocredits: Patrick Seeger
(dpa)