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Ante Covic: Emotionen im Fußball auch freilassen

Berlin – Auch Hertha-Coach Ante Covic sieht die neue Karten-Regelung für Trainer kritisch.

«Man sollte keine Roboter aus uns machen. Diese Sportart lebt von Emotionen, und ein Stück weit müssen diese Emotionen auch freigelassen werden», sagte der Trainer des Fußball-Bundesligisten dem «Kicker» (Montag-Ausgabe).

Die Schiedsrichter können den Trainern in der neuen Saison Karten zeigen: Rot führt automatisch zu einer Sperre von mindestens einem Spiel. Ob es in Bundesliga und 2. Liga nach drei Gelben Karten eine Sperre für ein Spiel gibt, ist noch offen. Die neue Regelung bei Verwarnungen wird erst von der Generalversammlung der Deutschen Fußball Liga am 21. August in Berlin diskutiert.

Der 43 Jahre alte Trainer des Berliner Fußball-Bundesligisten fügte hinzu: «Ich glaube, dass wir miteinander mehr kommunizieren müssen. Wenn es dazu kommt, dass ich nichts mehr sagen darf, dann bleibt die Menschlichkeit auf der Strecke.»

Auch andere Trainer haben sich kritisch zu den Maßnahmen geäußert. Das für Fußball-Regeln zuständige International Football Association Board (IFAB) hatte im März beschlossen, dass Gelbe und Rote Karten für Trainer mit Saisonbeginn möglich sind. Der Weltverband FIFA machte daraufhin eine Mindestsperre von einem Spiel wie auch für Spieler bei einer Roten Karte verpflichtend. Über längere Sperren muss die DFB-Sportgerichtsbarkeit entscheiden.

Fotocredits: Soeren Stache
(dpa)

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