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Ägypten verteidigt Titel beim Afrika-Cup

Mit einem 1:0 über die vom deutschen Trainer Otto Pfister trainierte Mannschaft aus Kamerun konnte Ägypten seinen Titel beim Afrika-Cup erfolgreich verteidigen. Damit gewann die nordafrikanische Mannschaft bereits zum sechsten Mal die kontinentalen Meisterschaften und avancierte damit zum Rekordchampion.

Bereits im Halbfinale überzeugten die Ägypter durch eine reife Spielanlage und ließen die favorisierten Spieler von der Elfenbeinküste anrennen, um dann gezielt und direkt zuzuschlagen. Am Ende stand ein 4:1 Erfolg über die Ivorer zu Buche, der in dieser Höhe sicherlich zu hoch ausgefallen war, aber die Cleverness der Ägypter wiederspiegelte. Während die Ivorer verzweifelt und kompliziert ihre Chance suchten, setzten die Ägypter immer wieder gezielte Konter und schlossen diese erfolgreich ab.

Im kleinen Finale konnte sich Gastgeber Ghana erfolgreich gegen die Elfenbeinküste durchsetzen. Hier trafen zwei offensivfreudige Mannschaften aufeinander, deren Abwehrreihen aber jede Disziplin vermissen ließen. Insbesondere das Fehlen von Toure in der Innenverteidigung der Ivorer machte sich im Laufe des Spieles bemerkbar. Trotz einer 2:1-Führung zur Halbzeit verlor das Team von der Elfenbeinküste das Spiel am Ende mit 2:4. Zweifacher Torschütze auf Seiten der Ivorer war der Bremer Sanogo, der bislang im Turnier eher selten eingesetzt wurde. Damit endete das Turnier für den Gastgeber Ghana noch halbwegs versöhnlich, nachdem das Land nach der Niederlage gegen Kamerun im Schock erstarrte.

Das Finale des diesjährigen Afrika-Cups war lange Zeit vom taktieren beider Mannschaften geprägt. Für die Entscheidung sorgte die Hereinnahme von Mohamed Zidan vom Hamburger SV, der ausgerechnet Routinier Rigobert Song die Kugel stahl und dann auf Abo Terika quer legte, der überlegt einschoss. Der Treffer sollte der einzige des Spieles bleiben, das nicht unbedingt alle Zuschauer von Sitzen riss. Für den deutschen Trainer Otto Pfister war es bereits die zweite Niederlage in einem Africa-Cup, allerdings würde er gerne das Team weiter betreuen.