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Schlecht gespielt, aber für Österreich reicht es allemal

Schlecht gespielt, aber für Österreich reicht es allemal, so könnte das Fazit des Länderspiels der Deutschen in Wien lauten. Nach einer unterirdischen ersten Hälfte gewann die Elf von Bundestrainer Joachim Löw nach Toren von Thomas Hitzlsperger, Miroslav Klose und Mario Gomez 3:0 (0:0). Vom Spielerischen her war zunächst nicht klar, wer nun Österreich und wer Deutschland ist. Die Alpenkicker setzten die Deutschen unter Druck, die neu formierte Abwehr mit dem unsicheren Debütanten Heiko Westermann und einem Jens Lehmann, der spielte wie ein englischer Torwart, legte den österreichischen Stürmern einige Bälle auf. Einzig die Chancenauswertung der Gastgeber war gewohnt schlecht, so dass es beim Untentschieden zur Pause blieb.

In der 53. Minute schoss Hitzlsperger einen zu kurz geratenen Befreiungsschlag aus 20 Metern ins Tor. Michael Ballack, der nach langer Verletzungspause noch nicht so dynamisch wirkte, bereitete das 2:0 durch Klose vor (63.). Zehn Minuten vor Schluss verwandelte Gomez eine präzise Flanke von Lukas Podolski unter gütiger Hilfe von Keeper Alexander Manninger zum 3:0. Die zweite Hälfte sah schon mehr nach Fußball aus, aber von der „höggschden Konzentration“, die Löw stets fordert, war 131 Tage vor dem EM-Spiel beider Teams nicht viel zu sehen.